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Wurm / Yildirim: „Volle Unterstützung für Quotenregelung für Bäuerinnen“

Beim Bäuerinnetag in Alpbach wurde eine Vereinbarung für 30% Frauen in Führungsgremien unterzeichnet.

Frauen leisten enorm viel. Wenn es um die Repräsentation in Führungsgremien geht, haben sie dennoch oft das Nachsehen. „Von selbst geht gar nichts. Verbindliche Regelungen in Form von Quoten sind daher notwendig“, so SPÖ-Landesfrauenvorsitzende GRin Selma Yildirim und Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin NRin Gisela Wurm.

Die beiden Politikerinnen freuen sich daher, dass die Bäuerinnen ihre Rechte einfordern und beim Bäuerinnentag in Alpbach eine Vereinbarung für 30% Frauen in den Führungsgremien unterzeichnet wurde. „Frauen wollen nicht nur im Hintergrund die Arbeit machen, sondern auch in der ersten Reihe mitentscheiden und gestalten.“

Außerdem ist längst durch wissenschaftliche Studien belegt: „Der Landflucht kann nur mit einem Angebot an die Frauen begegnet werden. Gehen die Frauen, sterben die Dörfer. Die Bäuerinnen spielen hier eine wichtige Rolle und müssen daher auch in den Entscheidungsgremien entsprechend berücksichtigt werden“, so Yildirim.

ÖVP-Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter meinte dazu, dass Männer da und dort zurückstecken müssten. „Das hat der Minister gut erkannt“, so Wurm. Sie setzt sich aktuell für Frauenquoten im Nationalrat ein, die an die    Klubförderung gebunden sind. „Nach dem Einlenken von ÖVP-Klubobmann Lopatka in dieser Frage bin ich optimistisch, dass bei der Frauenbeteiligung in der Politik endlich etwas weitergeht“, sagt Wurm.