Privatinsolvenz, Yildirim, Wurm

Wurm/Yildirim: Verbesserungen bei Privatinsolvenzen helfen vor allem den Frauen

Niedrigere Einkommen führen nach Trennungen oft in Schuldenfalle

„In der Vorwoche hat der Ministerrat eine echte Verbesserung im Privatinsolvenzrecht beschlossen“, freuen sich Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin NRin Gisela Wurm und Landesfrauenvorsitzende GRin Selma Yildirim.

„Das kommt vor allem den Frauen zugute, denn ihnen fällt es aufgrund niedrigerer Einkommen vergleichsweise schwerer, Schulden zu begleichen und die Restschuldbefreiung zu erreichen“, so die SPÖ-Politikerinnen.

Insbesondere betrifft das Frauen nach Trennungen oder Scheidungen, aber auch bei Bürgschaften sind sehr häufig Frauen betroffen, die dann als Alleinerzieherinnen massiv in der Schuldenfalle stecken.

Bei der Neuregelung wird die Frist von bisher sieben (manchmal sogar zehn) Jahren, auf drei Jahre reduziert und die Mindestquote von 10% abgeschafft. Die Begutachtungsfrist läuft bis Mai 2017, dann muss das Gesetz im Nationalrat beschlossen werden.

Wurm und Yildirim hoffen auf breite Unterstützung, damit das Gesetz mit 1. Juli 2017 in Kraft treten kann.