Brauner, Wien, Frauentag

Wiener SPÖ-Frauen zum Frauentag: Es ist Zeit für volle Gleichstellung!

Kampagne „Frauen schaffen Zukunft“ stellt Arbeitswelt von Frauen in den Mittelpunkt, Start der Frauenumfrage: www.frauenschaffenzukunft.at

„Seit über 100 Jahren wird der Frauentag am 8. März begangen. Es ist ein Freudentag, um anzuerkennen, was bereits alles erreicht wurde. Aber es ist auch ein wichtiger Anlass, um darauf hinzuweisen, was Frauen noch brauchen“, betont die Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende, Finanzstadträtin, Mag.a Renate Brauner anlässlich des Frauentags. Heuer steht die Arbeitswelt von Frauen im Mittelpunkt der Kampagne der Wiener SPÖ-Frauen zum Frauentag. Denn ein sicherer Arbeitsplatz, gute Arbeitsbedingungen, gerechte Bezahlung sowie ein ausgeglichenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit seien essentiell für ein gutes, selbstbestimmtes und unabhängiges Leben. „Unser Ziel ist es, gemeinsam gute Bedingungen für eine gute Arbeitswelt für Frauen zu schaffen“, so Brauner.

Dabei gehe es vor allem um das gemeinsame Anpacken. Nur, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, können positive Veränderungen bewirkt werden. „Unternehmen, Politik und Gewerkschaft sind gleichermaßen gefragt, den Weg in Richtung Gleichberechtigung zu gehen“, stellt Brauner dazu fest. „Wir möchten alle Frauen unterstützen, ihr Leben nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten. Dabei sind die SPÖ Frauen und die Gewerkschaft starke Partnerinnen an der Seite der Wienerinnen!“

Für eine bessere Arbeitswelt fordern die Wiener SPÖ-Frauen:

* Faire Arbeitsverhältnisse
* Verpflichtende Lohntransparenz für Unternehmen
* Qualifzierte Weiterbildung
* Einführung verpfichtender Frauenquoten
* Mindestlohn von 1.500 Euro bei Vollzeitbeschäftigung
* Gute Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit

Für eine faire Arbeitswelt ist auch ein Umdenken in punkto Aufteilung unbezahlter Arbeit wie Haushalt, Kinderbetreuung oder Pflege grundlegend. Letztere wird zu gut zwei Drittel von Frauen erledigt.

„Ebenso wie Männer haben auch Frauen das Recht auf ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben. Damit die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben nicht zu einem Drahtseilakt für Frauen wird, bedarf es entsprechender Maßnahmen, die es Frauen ermöglichen, einer Vollzeitbeschäftigung nachzugehen. Neben ausreichend Kinderbetreuungsplätzen gehört dazu auch die gerechte Aufteilung unbezahlter (Haus-) Arbeit innerhalb einer Lebensgemeinschaft“, betont dazu die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Berger-Krotsch. „Gemeinsam können wir es schaffen, dass alle, Frauen ebenso wie Männer, ein Auskommen mit ihrem Einkommen haben.“

Zwtl.: Weiterbildungsprogramme für Frauen
Für mehr Geschlechtergerechtigkeit werden in Wien umfangreiche Maßnahmen gesetzt. Darum ist hier die Lohnschere im Österreichvergleich am geringsten und das Einkommen für Frauen am höchsten. „Grund dafür ist, dass wir Frauen in Wien gezielt unterstützen: Der Gratiskindergarten ermöglicht eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Genauso werden Frauen bei der Weiterbildung mit speziellen Programmen gefördert, damit sie ihre Karrierechancen verbessern können“, betont dazu die Frauenstadträtin Sandra Frauenberger.

In Wien wird die gläserne Decke außerdem auf vielfältige Art und Weise durchbrochen und damit die Einkommensschere weiter geschlossen: durch Quoten und Einkommenstransparenz auf Stadtebene, durch die Koppelung der öffentlichen Auftragsvergabe an frauenfördernde Maßnahmen sowie durch die Veröffentlichung des Einkommensberichts.

Zwtl.: Start der Frauenumfrage www.frauenschaffenzukunft.at
Im Fokus der Kampagne stehen auch konkrete Anliegen der Wienerinnen für eine bessere Arbeitswelt. Ab 8. März können die Wienerinnen aktiv mitmachen: Unter www.frauenschaffenzukunft.at geht’s um die Meinung der Frauen zu Weiterbildung, Vereinbarkeit und Arbeitszeit. „Wir möchten gemeinsam mit den Wienerinnen die Arbeitswelt in ihrem Sinne weiter verbessern. Darum freuen wir uns über jede Frau, die mitmacht und uns über ihre Erfahrungen berichtet und uns ihre wichtigsten Anliegen und Wünsche mitteilt“, so Brauner.

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2017 findet außerdem in allen Bezirken ein Aktionstag zur Kampagne statt, außerdem sind Betriebsbesuche gemeinsam mit der Gewerkschaft geplant. Alle wienweiten Termine sind unter wien.spoe-frauen.at abrufbar.

„Am Frauentag geht es darum, den Kampf für Frauenrechte jedes Jahr verstärkt ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Wir lassen nicht nach, sondern werden Frauen weiter unterstützen und uns für ihre Rechte stark machen. Denn nur gemeinsam brechen wir verkrustete Strukturen auf. Gemeinsam machen wir Wien für die Frauen besser“, hält dazu die Landesparteisekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Sybille Straubinger fest.

In Erinnerung an die kürzlich verstorbene SPÖ-Frauenministerin betonen die Politikerinnen abschließend: „Sabine Oberhauser sagte, dass Politik das Bohren harter Bretter sei. Bei Frauenpolitik komme noch eine Stahlplatte hinzu. Wir bohren an dieser Stahlplatte mit Nachdruck weiter. Es ist an der Zeit, dass die Teilhabe von Frauen in allen Bereichen, ob am Arbeitsplatz, in der Gesellschaft oder der Politik, nicht die Ausnahme, sondern die Norm ist. Es ist Zeit für volle Gleichstellung!“