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Heinisch-Hosek: Plan A für die Frauen – zukunftsweisende Projekte für Österreich

1.500 Euro Mindestlohn, innerbetriebliche Lohntransparenz, 40 Prozent Frauenquote in Aufsichtsräten, Rechtsanspruch auf Kindergartenplatz ab 1. Lebensjahr

„Plan A für Österreich ist in erster Linie auch ein Plan A für die Frauen. Christian Kern macht deutlich, dass wir für die Frauen in Österreich die Rahmenbedingungen rasch verbessern müssen, indem wir zukunftsweisende Projekte angehen“, sagte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek zur gestrigen Rede von Bundeskanzler und SPÖ-Parteivorsitzendem Christian Kern.

„Christian Kern hat deutlich gemacht, dass wir die Einkommensschere endlich schließen müssen. Dafür sorgen wir, mit einem Mindestlohn von 1.500 Euro und einem Lohntransparenzgesetz“, so Heinisch-Hosek weiter. Der Mindestlohn sei eine besonders für Frauen wirksame Maßnahme. Denn immer noch erhalten rund 200.000 Frauen weniger als 1.500 Euro für einen Vollzeitjob. „Der Ausbau der Lohntransparenz wird einen weiteren wichtigen Schritt zu mehr Lohngerechtigkeit bringen, den wir so dringend brauchen“, sagt Heinisch-Hosek.

„Wir brauchen außerdem mehr Frauen in Führungspositionen, das müssen wir jetzt gemeinsam angehen. Die gläserne Decke muss endlich durchbrochen wird. Darum ist die Festlegung auf einen Stufenplan für eine 40-Prozent-Quote in Aufsichtsräten auch so wichtig“, so die Bundesfrauenvorsitzende weiter.

Aber nicht nur diese Maßnahmen würden zu mehr Gleichstellung am Arbeitsmarkt führen, so Heinisch-Hosek: „Besonders wichtig ist auch die Festlegung darauf, dass wir ab spätestens 2020 einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr für alle Kinder haben“, sagte die Frauenvorsitzende.

„Wir SozialdemokratInnen möchten, dass die Frauen in diesem Land ein unabhängiges und eigenständiges Leben führen können. Ein Leben, genau wie sie es sich vorstellen. Dafür schafft der Plan A von Christian Kern die richtigen Voraussetzungen“, so Heinisch-Hosek.