Gewaltschutz, Sicherheit

Yildirim: „Lassen uns den öffentlichen Raum nicht nehmen“

Die Verunsicherung vieler Frauen in puncto Sicherheit ernst nehmen

Eine Entführung, ein gewalttätiger Überfall auf eine Schwangere. „Frauen fühlen sich dadurch zunehmend verunsichert. Ganz besonders betrifft das Innsbruck“, konstatiert GRin Selma Yildirim, Frauenvorsitzende der SPÖ Tirol. Diese Entwicklung sei ernst zu nehmen.

In der Vergangenheit resultierten viele verzichtbare Verhaltenstipps für Frauen aus derartigen Vorfällen. Yildirim erinnert an die Armlänge Abstand, den Hinweis abends nicht alleine aus dem Haus zu gehen oder sich nicht aufreizend zu kleiden.

„Wir lassen uns den öffentlichen Raum nicht nehmen. Ich möchte in einem Land leben, in dem sich Frauen zu jeder Tages- und Nachtzeit alleine sicher fühlen können“, so Yildirim.

Dass sich die Polizei nun speziell der Sicherheit von Frauen annimmt, findet Yildirim positiv. „Sensibilität ist gut, Präsenz zu zeigen ebenfalls. Besonders an bekannten Hotspots, stärkt dies das subjektive Sicherheitsgefühl.“ Wichtig sei auch, Licht in dunkle Ecken zu bringen. Die Landeshauptstadt sei diesbezüglich unter die Lupe zu nehmen. „Ich appelliere, heikle Ecken zu melden. Oft kann mit kleinen Maßnahmen Abhilfe geschaffen werden.“

Wer abends sicher und günstig unterwegs sein will, ruft am besten das Frauennachttaxi. Eine Initiative, die die SPÖ vor vielen Jahren initiiert hat und die sich bestens bewährt.

Die SPÖ-Frauen haben während der 16 Tage gegen Gewalt unter dem Motto „Mit Sicherheit in Ihrer Nähe“ informiert, wo es Hilfe gibt. Von der Polizei bis zum Frauennotruf.