Hakel, Kultur, Nationalrat

Nationalrat – Hakel: Kunst- und Kulturbudget um 13,1 Millionen Euro angehoben

Kunst- und Kultursprecherin der SPÖ zeigte sich erfreut – vieles erreicht, nächste Schritte müssen folgen

Elisabeth Hakel, SPÖ-Kunst- und Kultursprecherin, zeigte sich heute, Dienstag, im Nationalrat erfreut: „Die Rahmenbedingungen für die künstlerische und kulturelle Arbeit müssen laufend abgesichert und verbessert werden. Deshalb freut es mich besonders, dass es gelungen ist, das Kulturbudget um 13,1 Millionen Euro anzuheben.“ Dadurch werde für eine Sicherstellung der soliden Finanzierung großer Institutionen und Museen genauso wie für die Erhöhung finanzieller Mittel für kleinere Einrichtungen und sogenannte freie Gruppen gesorgt. „Die Erstellung des Weißbuchs zur Neustrukturierung der Bundesmuseen, welches von Bundesminister Drozda in Auftrag gegeben wurde, ist in diesem Kontext ein weiter notwendiger Schritt in die richtige Richtung“, so Hakel.

Weitere wichtige Schritte sind die Erhöhung von Stipendien, der Ausbau von Arbeitsateliers und die Erhöhung von Preisgeldern, was alles in allem eine „erfreuliche Stärkung des zeitgenössischen Kunstschaffens“ darstelle. „Dies trägt zur sozialen Absicherung bei“, erklärte Hakel. Hakel ging auch auf die bereits beschlossene Urheberrechtsnovelle ein. „Schon damals habe ich gesagt, dass diese Novelle für mich nur ein Zwischenschritt sein kann. Viele Punkte wie ein Urhebervertragsrecht fehlen noch. Lassen Sie uns also dieses Thema im Parlament noch einmal aufnehmen und weiterverhandeln“, so der Appell.

Zudem gebe es im Musikbereich Handlungsspielraum. „Neben bereits gut geförderten Bereichen in der Musikszene braucht es auch für andere Genres wie Pop, Jazz oder zeitgenössische elektronische Musik ein finanzielles Augenmerk“, so Hakel, die sich in dieser Hinsicht bei Bundesminister Drozda bedankte. Dieser werde sich diese Bereiche genau ansehen und gemeinsame Lösungen mit AkteurInnen der Musikbranche finden. „Wichtig ist einerseits, wie man den österreichischen Musikfonds besser aufstellen kann und andererseits zusätzlich klärt, welche weiteren Maßnahmen zukünftig notwendig sind, um österreichische zeitgenössische Musik besser zu unterstützten.“ Dies müsse auch mit dem Augenmerk eines Geschlechteraspektes passieren, da Frauen und Männer auch in diesem Bereich noch lange nicht gleichgestellt sind.