Traschkowitsch, SoHo, Gleichstellung

Heinisch-Hosek/Traschkowitsch: Gleichstellung für homosexuelle Paare vorangetrieben

SPÖ-Frauen und SoHo weiterhin für Öffnung der Ehe

„Wieder sind wir in der Gleichstellung homosexueller Paare einen großen Schritt vorangekommen. Bei der Öffnung der Ehe bleiben wir dran“, sagten heute SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek und Peter Traschkowitsch, Bundesvorsitzender der Sozialdemokratischen LSBTI-Organisation SoHo zu einem Beschluss im Ministerrat.

Künftig können gleichgeschlechtliche Paare eine eingetragene Partnerschaft auch am Standesamt schließen und einen gemeinsamen Familiennamen tragen. „Gleichstellung und ein Ende der Diskriminierung sind oberste Ziele eines modernen Staates“, erklärte Traschkowitsch.

SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek wies auch auf einen Gesetzesentwurf zum Thema „Sternenkinder“ hin, der heute ebenfalls den Ministerrat passierte. Kinder, die vor der Geburt sterben und unter 500 Gramm wiegen (rechtlich sogenannte „Fehlgeburten“) können im Personenstandseintrag der Mutter miteintragen werden. Neu geschaffen wurde auch die Möglichkeit einer freiwilligen und unbürokratischen Beurkundung. „Mit dem jetzt vorliegenden Gesetzesentwurf wurde sichergestellt, dass die Fristenregelung dadurch nicht aufgeweicht werden kann“, hält Heinisch-Hosek fest.