Grossmann, Ganztagsschulen, SPÖ

Grossmann: Mehr Geld für Ganztagsschulen bringt größeres und besseres Angebot in ganz Österreich und baut finanzielle Hürden ab

Ausbau der Ferienbetreuung wichtig für Entlastung berufstätiger Eltern

Der heutige Beschluss im Ministerrat über den Ausbau ganztägiger Schulformen mit zusätzlich 750 Mio. Euro ist für SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann „ein wichtiger Erfolg im Sinne der Kinder und der Eltern“.

Ganztägige Schulplätze bringen bessere Betreuung und Förderung der Kinder am Nachmittag und entlasten die Eltern und das Familienleben insgesamt von schulischen Aufgaben. „Bis 2025 sollen alle Kinder in Österreich in ihrem Wohnbezirk eine Ganztagsschule – auch in verschränkter Form – vorfinden“, begrüßt Grossmann die Einigung.

Der nun beschlossene massive Ausbau von Ganztagsschulen sei „ein zentrales Projekt sozialdemokratischer Bildungspolitik“. „Ganztagsschulen ermöglichen eine bessere Bildungsarbeit und individuellere Förderung, erleichtern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und entlasten die Familien von Lernhilfe und Nachhilfekosten, weil ein guter Teil schulischer Arbeit eben bereits in der Schule stattfindet“, so Grossmann. Österreich vollzieht damit eine Entwicklung nach, die in vielen europäischen Ländern bereits Standard ist und auf die die SPÖ seit langem drängt.

Wichtig ist für die SPÖ-Bildungspolitikerin, dass mit dem zusätzlichen Geld auch die Kosten für die Nachmittagsbetreuung sozial gestaffelt werden können – „eine wesentliche Erleichterung für sozial schwächere Familien und AlleinerzieherInnen“. Auch der Ausbau der Ferienbetreuung wird aus den zusätzlichen Mitteln finanziert. „Damit werden die Schwierigkeiten vieler berufstätiger Eltern gelöst, wie ihre Kinder in den langen Sommerferien betreut sind.“