Brunner, SPÖ, Kinderbetreuung

Heinisch-Hosek/Brunner: Partnerschaftliche Teilung der Kinderbetreuung fördern

Ein neuer Online-Rechner „gleich=berechnet“ ermöglicht gute Planung – SPÖ-Frauen wollen, dass Arbeit in Österreich gerecht verteilt wird

„Immer mehr Paare haben den Wunsch, sich die Kinderbetreuung zu teilen. Nun wird ihnen die Planung leichter gemacht“, sagten heute SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner anlässlich der Präsentation des neuen Haushaltseinkommensrechners www.gleich-berechnet.gv.at, den Frauenministerin Sabine Oberhauser und Sozialminister Alois Stöger heute vorgestellt haben.

„Wenn mehr Männer die Verantwortung in der Kinderbetreuung übernehmen, dann ist das gut für die Frauen. Nur so kann die Arbeit zwischen Frauen und Männern besser verteilt werden. Das ist ein wichtiger Schlüssel zu mehr Chancengleichheit in unserem Land“, so Bundesfrauenvorsitzende Heinisch-Hosek.

Der Online-Rechner gleich=berechnet ermöglicht Eltern, verschiedene Möglichkeiten der Arbeitsteilung durchzurechnen. Es wird sichtbar, wie viel Geld ihnen monatlich insgesamt zur Verfügung steht, wenn sie sich die Kinderbetreuung gleichberechtigt teilen, beide arbeiten, Stunden reduzieren oder sich für andere Varianten entscheiden. Zusätzlich gibt es Informationen zu Pensionen, arbeitsrechtlichen Ansprüchen und weiteren häufigen Fragen.

Eine aktuelle Studie des European Social Survey 2016 zeigt, dass sich eine Mehrheit der Bevölkerung (52 Prozent) eine stärkere Beteiligung von Männern an Kinderbetreuung und Pflege wünscht. „In Österreich steigt der Anteil der Männer, die in Karenz gehen, viel zu langsam an. Wir wollen diese Entwicklung unterstützen“, so Heinisch-Hosek.

„Zwei Drittel der unbezahlten Arbeit leisten immer noch Frauen. Arbeit in Österreich soll gerecht verteilt werden“, so Heinisch-Hosek und Brunner abschließend.