Arbeitszeit, SPÖ, Heinisch-Hosek

Heinisch-Hosek: Verkürzte Vollzeit für alle

Unterstütze die Forderung des GÖD-Vorsitzenden aus gleichstellungspolitischen Gründen

„Ich unterstütze die Forderung von GÖD-Vorsitzendem Norbert Schnedl nach einer radikalen Arbeitszeitverkürzung – besonders aus gleichstellungspolitischen Gründen“, sagte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

„Wir haben vor zwei Tagen den bundesweiten Equal Pay Day begangen. Einer der Gründe für die Lohnschere ist auch die ungleiche Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen Männern und Frauen, darauf machen wir SPÖ-Frauen heuer rund um diesen Tag der Lohngleichheit besonders aufmerksam“, so die Bundesfrauenvorsitzende weiter. Denn zwei Drittel der unbezahlten Arbeit wird immer noch von Frauen erledigt, die darum häufig Teilzeit arbeiten, während Männer – oft unfreiwillig – Überstunden machen. Die wachsenden Unterschiede in der Arbeitszeit entsprechen aber nicht dem Wunsch der Beschäftigten: Vollzeitarbeitskräfte wollen oft kürzer arbeiten, Teilzeitarbeitskräfte hingegen ihre Stunden aufstocken – das wissen wir unter anderem aus Studien der AK.

„Verkürzte Vollzeit für alle, das ist das Ziel, das wir verfolgen! Damit schaffen wir neue Jobs und sorgen dafür, dass die bezahlte und unbezahlte Arbeit zwischen Männern und Frauen besser verteilt wird“, erklärte Heinisch-Hosek.