Nachbarschaftskampagne, Straubinger, Wien

SPÖ-Straubinger: „Machen wir Wien besser!“

Neue Phase der Nachbarschaftskampagne fördert politisches Engagement

Heute, Mittwoch, startet die Nachbarschaftskampagne der SPÖ Wien in die nächste Phase: „Wir präsentieren WienerInnen, die diese Stadt besser machen“, unterstreicht die Wiener SPÖ-Landesparteisekretärin, LAbg. Mag.a Sybille Straubinger.

„Die SPÖ möchte sich zum einen für das Engagement der aktiven WienerInnen bedanken und andererseits zeigen, dass oft kleine Projekte reichen, um die Stadt ein Stück weit zu verbessern.“ Ziel der Kampagne sei es, weitere Menschen zu motivieren und ihre Ideen zu verwirklichen. „Die SPÖ hilft dabei gerne.“

Die Aktion ist ein zentraler Schritt bei der Umsetzung der Nachbarschaftskampagne der SPÖ Wien, die Anfang 2016 gestartet ist. Lag der Fokus bisher darauf, Ideen der Bevölkerung zur Verbesserung der Stadt zu sammeln, so geht es nun darum, sichtbar zu machen, wie einfach die Umsetzung sein kann. Die Plakate, die Folder und die Website (spoe.wien/ichmachwas) sollen zeigen, wie breitgefächert die Aktivitäten der WienerInnen bereits sind. „Da ist Nachahmung durchaus erlaubt“, verweist Straubinger auf die inspirierenden Projekte, der Kampagnen-Testimonals. „Das eigene Lebensumfeld zu ändern, ist manchmal einfacher als man denkt.“ Straubinger möchte auch dazu einladen, mit der SPÖ zusammenzuarbeiten: „Wir freuen uns über alle Ideen für ein besseres Wien und können dann gerne gemeinsam an der Verwirklichung arbeiten“.

WienerInnen, die aktiv an der Gestaltung der Stadt mitwirken möchten, sind aufgerufen, sich auf spoe.wien/ichmachwas oder am Servicetelefon unter 01/535 35 35 zu melden. Wer ein Projekt bereits umgesetzt hat und dieses im Rahmen der Kampagne präsentiert haben möchte, kann sich ebenfalls auf diesem Weg bei der SPÖ Wien melden.

Zwtl.: Die Testimonials der Kampagne

Die ProtagonstInnen auf den Kampagnenmaterialien sind echte Wienerinnen und Wiener, die mit ihrem Projekt dazu beigetragen haben, dass sich ihre Nachbarschaft, ihr Grätzl, ihre Stadt zum Besseren verändert. Mittels Plakat, Folder, Website und Social Media erzählt die SPÖ Wien ihre Geschichten:

Brigitte sorgt seit 2007 in der Adolf-Loos-Gasse in Floridsdorf für viel Lachen und Gemeinschaftsgefühl: Sie organisiert Hoffeste für die Kinder im Gemeindebau. Ihr war zuvor aufgefallen, dass die Kinder alleine und nie miteinander spielen. Um die Kleinen zusammenzubringen, stellt Brigitte rund fünf Feste pro Jahr auf die Beine – mit Kinderschminken, Buffet und Gratis-Tombola.

Canan kümmert sich seit zehn Jahren um die großen und kleinen Probleme von Frauen mit Migrationshintergrund: „Wir fördern Frauen, die kein Deutsch sprechen, die wenig hinauskommen und nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen. Wir helfen ihnen bei Behördenwegen, geben Auskünfte oder unterstützen bei privaten Problemen.“ Heuer im März haben Canan und ihre drei Mitstreiterinnen ihre Tätigkeit professionalisiert und in Simmering einen Verein gegründet, der Frauen mit Migrationshintergrund im Alltag unter die Arme greift.

Seit vielen Jahren begleitet Markus Jugendlichen in Favoriten. Er hat gemeinsam mit den „Kids“, wie er sie nennt, einen Jugendklub aufgebaut, in dem sich die jungen FavoritnerInnen entwickeln und entfalten können: „Früher gab’s nur den Park für die Jugendlichen – mit allen Problemen, die sich dadurch ergeben.“ Nun haben sie die Möglichkeit, gemeinsam Filme zu schauen, Tischtennis zu spielen und sich einen Freiraum zu schaffen – ganz ohne Konsumzwang. Markus wurde für die Kids zum Partner, der mit ihnen auf Augenhöhe die Herausforderungen des Lebens in Angriff nimmt.

Gregor und Franz sind noch heute hellauf begeistert, wenn sie sich an die Anfänge des „Sommerkino Liesing“ erinnern: 2015 haben wir ‚Monsieur Claude und seine Töchter‘, eine französische Komödie, gezeigt. Im Jahr darauf folgte ‚Salami Aleikum‘, ein Film des deutsch-iranischen Regisseurs Ali Samadi Ahadi. Grundgedanke dabei: Menschen verschiedenen Alters, Einkommens und Herkunft sehen sich gemeinsam einen lustigen Film an, der aber auch zum Nachdenken anregt. „Film verbindet – das funktioniert vor allem über das Lachen“, sind Gregor und Franz überzeugt.

Die Neugestaltung der Neulerchenfelder Straße stand im Zentrum eines Dialogprojekts, das Daniel mitinitiiert hat. Von Beginn an sollten BewohnerInnen und Geschäftsleute in die Überlegungen eingebunden sein. Die Ergebnisse wurden verschriftlicht und an den Ottakringer Bezirksvorsteher übergeben, der das Projekt von Beginn an begrüßt hat. Gleichzeitig haben die TeilnehmerInnen am Dialogprojekt einen AnrainerInnenbeirat gewählt, der bei der Verwirklichung der Vorschläge unterstützt.