Bayr, entwicklungspolitik, SPÖ

Bayr zum Tag der Humanitären Hilfe: Sexuelle und reproduktive Rechte gelten auch in Krisenzeiten!

Welttag der Humanitären Hilfe am 19. August

"60 Prozent aller Fälle von Müttersterblichkeit und 45 Prozent aller Todesfälle von Neugeborenen finden in humanitären Krisensituationen statt, oft begleitet von sexueller Gewalt“, stellt Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages der Humanitären Hilfe am 19. August fest.

Damit streicht die Nationalratsabgeordnete die überlebenswichtige Rolle von Gesundheitsdienstleistungen im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit hervor. „Ein hürdenfreier Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen im Bereich Sexualität und Reproduktion ist essentiell und kann Leben retten“, ist Bayr überzeugt.

Der Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheitsvorsorge und den damit in Zusammenhang stehenden Rechten sind ebenso essentiell wie die Versorgung mit Wasser, Nahrung und sicheren Wohnmöglichkeiten. „Trotzdem bleiben sexuelle und reproduktive Gesundheitsvorsorge vernachlässigt und unterfinanziert. Sexuelle und reproduktive Rechte sind Menschenrechte und die dürfen gerade in Krisensituationen nicht vergessen werden“, so Bayr abschließend.