Ausbildungspflicht, Königsberger-Ludwig, SPÖ

Königsberger-Ludwig: Ausbildungspflicht gibt Jugendlichen eine Chance

Berufs- oder Schulausbildung ist Garant für selbstbestimmtes Leben – Asylwerbende Jugendliche teilweise in das Gesetz aufgenommen

SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung Ulrike Königsberger-Ludwig hat sich in der Nationalratssitzung am Mittwoch erfreut über die Ausbildungspflicht gezeigt. „Dieses Gesetz wird vielen Jugendlichen in Zukunft eine Chance geben, um gut in ihr Erwachsenenleben einzusteigen“, stellte Königsberger-Ludwig klar. Das Gesetz zielt vor allem auf Jugendliche ab, die gefährdet sind, ihre Bildungslaufbahn frühzeitig abzubrechen.

„Eine Berufs- oder Schulausbildung ist ein Garant für ein selbstbestimmtes Leben und eine Erwerbsbiographie, die einen guten Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht“, erklärte die SPÖ-Bereichssprecherin. Etwa fünf Prozent der Jugendlichen pro Jahrgang brechen jedoch ihre Schullaufbahn ab. „Diese Menschen sind in ihrem Erwachsenenleben infolgedessen dreimal öfter von Arbeitslosigkeit und viel öfter von Armut betroffen“, so Königsberger-Ludwig und betonte, dass man mit der Ausbildungspflicht diesen Jugendlichen nun eine Chance gebe.

Die SPÖ-Bereichssprecherin zeigte sich erfreut, dass auch asylwerbende Jugendliche teilweise in das Gesetz aufgenommen wurden. „Ich bin froh, dass somit verstärkt in Deutschkurse investiert werden wird und dass die Asylverfahren verkürzt abzuhalten sein werden. Gerade bei jungen Asylwerbern ist das wichtig, denn auch sie sind Menschen, die in unserem Staat leben und eine Chance verdient haben“, stellte Königsberger-Ludwig klar. Ebenso freut es die SPÖ-Bereichssprecherin, dass Jugendliche mit Behinderung im Gesetz inkludiert sind.