Kinderbetreuungsgeldkonto, Brunner, SPÖ

Heinisch-Hosek/Brunner: Kinderbetreuungsgeldkonto trägt starke sozialdemokratische Handschrift

Partnerschaftsbonus nun auch beim Einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld – Bezahlter Papa- bzw. Babymonat mit Kranken- und Pensionsversicherung

„Beruf und Familie sollen gut vereinbar sein. Mit dem neuen Kinderbetreuungsgeldkonto kommen wir diesem Ziel deutlich näher“, sagten heute SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

„Die SPÖ konnte noch wichtige Punkte ausverhandeln, die Anreize zu einer partnerschaftlichen Aufteilung der Kinderbetreuung bieten. So ist beispielsweise der Partnerschaftsbonus nun auch beim Einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld möglich“ so Heinisch-Hosek.

Die neue Regelung gilt am 1. März 2017. Für jedes Kind gibt es die gleiche Summe, Familien können frei entscheiden wie sie dieses Geld abrufen wollen. Auch wird es möglich sein, die Bezugsdauer im Laufe der Bezugszeit zu ändern, denn Lebensumstände können sich ändern. Für die erste Zeit nach der Geburt gibt es einen bezahlten Papa- bzw. Babymonat von 700 Euro auch für gleichgeschlechtliche Paare. In dieser Zeit ist der zweite Elternteil kranken- und pensionsversichert. Familien, die sich die Betreuungszeit mindestens 40:60 teilen, erhalten einen Partnerschaftsbonus von 1.000 Euro. Dies ist nun auch beim Einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld möglich.

„Sehr wichtig finde ich auch, dass es Verbesserungen für Alleinerziehende gibt. So wurde die Zuverdienstgrenze angehoben und sie können in Zukunft drei statt bisher nur zwei Monate länger Kinderbetreuungsgeld beziehen“, sagte Heinisch-Hosek.

„Das neue Kinderbetreuungsgeldkonto bringt Österreich in Richtung eines zeitgemäßem, bunten Familienbilds“, so Heinisch- Hosek und Brunner.