Ehrenamt ega, Wien, SPÖ

Netzwerktreffen für Ehrenamtliche – SPÖ-Brauner: „Was Frauen für diese Stadt leisten, in den Vordergrund stellen!“

Freiwillige vernetzten sich im ega. Ehrengast Margit Fischer, Stadträtin Renate Brauner und Staatssekretärin Muna Duzdar bedankten sich für die Arbeit der Freiwilligen

Bei „Frauen helfen Frauen helfen“ steht das ehrenamtliche Engagement der Wienerinnen im Mittelpunkt. Die Wiener SPÖ-Frauen unterstützen Ehrenamtliche mit Empowerment-Trainings, Logistik und einer Plattform, auf der sie sich austauschen und vernetzen können. Am Montagabend fand dazu ein Netzwerk-Treffen mit Freiwilligen im Frauenzentrum ega statt. Ehrengast Margit Fischer, Stadträtin Renate Brauner und Staatssekretärin Muna Duzdar bedankten sich dabei für die Arbeit der Freiwilligen.

Die Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen, Stadträtin Renate Brauner, begrüßte die vielen Frauen, die der Einladung zum Netzwerktreffen zu „Frauen helfen Frauen helfen“ gefolgt waren: Die Idee dieser Initiative ist es, „dass wir das, was Frauen für diese Stadt leisten in den Vordergrund stellen.“ Diese Stadt funktioniere wunderbar, „aber sie würde nicht so wunderbar funktionieren, wenn es nicht solche Frauen wie euch gebe, die einfach helfen, oft unbemerkt, mit hohem Einsatz, großem Herzen und Engagement“.

Wien ist eine Stadt des sozialen Zusammenhalts und des Miteinanders. „Gerade dafür steht die Politik der Sozialdemokratie. Aber das würde ohne die vielen engagierten Menschen nicht funktionieren und das sind im ganz hohen Ausmaß Frauen. Daher geht es uns darum, euch – diese engagierten Frauen – vor den Vorhang zu holen. Wir wissen, was ihr alles leistet, damit Wien weiterhin eine Stadt des sozialen Zusammenhalts ist und bleibt. Und dafür sind wir euch sehr dankbar“.

Staatssekretärin Muna Duzdar betonte, dass sie sich durch diese Initiative persönlich angesprochen gefühlt habe. „Ich habe durch mein Engagement während der Flüchtlingsbewegungen am Westbahnhof selbst erlebt, wie viel Potenzial, Solidarität und Mitgefühl in der Gesellschaft da ist.“ Das soziale Engagement gehe von den Frauen aus. So sei die Hilfe für flüchtende Menschen am Westbahnhof „ein Akt der Menschlichkeit und Solidarität gewesen, das lassen wir uns nicht klein reden. Jetzt geht es darum, dieses Potenzial der Solidarität zu unterstützen. Denn man braucht sich nicht dafür rechtfertigen, wenn man einen Flüchtling oder einen älteren Menschen hilft, das braucht Anerkennung.“

Margit Fischer, Vorsitzende des Vereins ScienceCenter-Netzwerk, hielt fest, wie wichtig es ist, sich zu vernetzen. Gerade bei der Flüchtlingshilfe gehe es darum, den vielen helfenden Frauen Unterstützung anzubieten. Denn man könne „nicht verlangen, dass diese Hilfe immer freiwillig gemacht werde“ und dafür die Familie oder der Beruf vernachlässigt werde. Fischer sei sehr froh über diese Initiative, „weil wir hinhören müssen, was Frauen brauchen. Auch jene Frauen, die geflüchtet sind. Was erwarten sie von uns, welche Hilfestellung brauchen sie? Und was benötigen jene Frauen, die nun ehrenamtlich helfen. Darum ist dieses Vernetzungstreffen so wichtig.“

Zwtl.: Vernetzen auf www.frauenhelfenfrauenhelfen.at

Die SPÖ Frauen haben eine Homepage ins Leben gerufen, die Frauen Informationen über bereits bestehende Initiativen und Organisationen bietet. Unter www.frauenhelfenfrauenhelfen.at können Frauen Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen kennenlernen, unterstützen und eigene einbringen. Die Plattform ist auch dazu da, um sich Hilfe zu holen oder eigene Erfahrungen und Geschichten auszutauschen.