Diskriminierung, Gesellschaft, Gleichstellung

Heinisch-Hosek zum Internationalen Tag gegen Homophobie: „Wahre Gleichstellung nur mit Öffnung der Ehe“.

„Jede Art von Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität ist strikt abzulehnen“, sagt Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek. „Der Internationale Tag gegen Homophobie, Trans*phobie und Biphobie setzt diesbezüglich ein klares Zeichen und soll uns erneut daran erinnern, wie wichtig Vielfalt, Offenheit und Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft sind“.

„Obwohl Österreich in den letzten Jahren viele wichtige und richtige Schritte für die Gleichberechtigung von homosexuellen, bisexuellen, transsexuellen und intersexuellen Menschen unternommen hat, ist es endlich an der Zeit, eine echte Gleichstellung zu erwirken“, so Heinisch-Hosek weiter. Sie sprach sich in diesem Sinne erneut für eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare aus: „Mit der Möglichkeit für gleichgeschlechtliche Paare, seit Anfang des Jahres gemeinsam ein Kind zu adoptieren, der Öffnung der medizinisch-unterstützten Fortpflanzung für lesbische Paare sowie mit dem Babymonat für Regenbogenfamilien sind wichtige Teil-Ziele erreicht worden. Wahre Gleichstellung haben wir allerdings erst dann, wenn auch die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet wird.“

Der Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie erinnert an den 17. Mai 1990, an dem Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen wurde.