Gesellschaft, Regenbogenfamilien, Gleichstellung

Heinisch-Hosek: Gleiche Rechte für Regenbogenfamilien: Ehe-Öffnung muss endlich in Angriff genommen werden

Nächster wichtiger Schritt mit Babymonat für Regenbogenfamilien erreicht!

„Der Familienbegriff meint heute nicht mehr nur noch klassische Mutter-Vater-Kind-Modelle. Diese gesellschaftliche Realität müssen wir auch im Recht anerkennen“, so die Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zum internationalen Tag der Regenbogenfamilien.

Lange hat es gedauert, bis auch gleichgeschlechtliche Paare die Möglichkeit bekommen haben, ihrer Beziehung einen rechtlichen Rahmen zu geben; seit rund fünf Jahren gibt es nun die Eingetragene Partnerschaft, die in weiten Teilen der Ehe gleichgestellt ist.

Seitdem hat sich viel getan; so steht es etwa gleichgeschlechtlichen Paaren seit Anfang des Jahres offen, gemeinsam ein Kind zu adoptieren und so eine Familie zu gründen. Auch im Bereich der Fortpflanzungsmedizin konnten durch die Öffnung der medizinisch-unterstützen Fortpflanzung für lesbische Paare wichtige Veränderungen erreicht werden. „Und gerade mit dem Babymonat im Kinderbetreuungsgeldkonto haben wir diese Woche wieder einen nächsten wichtigen Schritt gesetzt“, so Heinisch-Hosek weiter.

„Trotzdem sind eingetragene Partnerschaften immer noch nicht vollständig den Ehegatten gleichgestellt. Dafür gibt es überhaupt keine nachvollziehbaren Gründe. Es müssen endlich alle Unterschiede beseitigt werden,“ so Heinisch-Hosek.

Mein klares Ziel ist die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. „Das EPG war für mich nur ein erster Schritt. Jetzt gilt es, den nächsten Schritt zu setzen. Gleiches Recht muss für gleiche Liebe gelten!“, so Heinisch-Hosek abschließend.