Bayr, entwicklungspolitik, SPÖ

Bayr zum Tag der Hebammen: Wir brauchen mehr LebensretterInnen – täglich 800 Todesfälle wegen Müttersterblichkeit

Einladung zum Filmabend am 3. Mai: „SISTER“ über das Mutterwerden im globalen Süden

"In Ländern des globalen Südens sterben jeden Tag über 800 Frauen und Mädchen an Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt. Professionelle Geburtshilfe könnte viele dieser verlorenen Leben retten, aber in vielen Ländern herrscht Personalmangel oder die Schwangeren haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung“, betont Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung und Gründerin der Plattform Mutternacht, anlässlich des Internationalen Tages der Hebammen am 5. Mai.

Die Plattform aus NGOs und Parlamentsparteien hat zum Ziel, über Gründe von Müttersterblichkeit im globalen Süden zu informieren und die Österreichische Bundesregierung an ihr Kommittent zu erinnern, sich an der Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele zu beteiligen. Das Ziel 3 der Agenda 2030 sieht vor, dass bis zum Jahr 2030 nur mehr 70 Todesfälle auf 100.000 Lebendgeburten kommen. „Ein wichtiger Beitrag wäre, mehr Gesundheitspersonal auszubilden“, betont Bayr.

Zwtl.: Einladung zum Filmabend am 3. Mai um 18:30 Uhr – „SISTER“

Der Dokumentarfilm „SISTER“ (Originalversion mit engl. Untertiteln) erzählt die Geschichte von werdenden Müttern, Hebammen und Ärztinnen/Ärzten aus Äthiopien, Kambodscha und Haiti. Er untersucht die schwierigen Umstände ihrer Arbeit, die Müttersterblichkeit zur Menschenrechtsfrage machen.

Zeit: Dienstag, 3. Mai von 18:30 bis 21:30 Uhr Ort: Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

Reservierungen: www.topkino.at oder Tel.01/2083000 (ab 15 Uhr). Eintritt frei!

Im Anschluss an den Film folgt ein Publikumsgespräch mit Petra Bayr (Gründerin der Plattform Mutternacht) und Barbara Wagner (Amnesty International Österreich Netzwerk Frauenrechte).