Berger-Krotsch, Töchtertag, Wien

SPÖ-Berger-Krotsch: Mädchen für zukunftsorientierte nicht-traditionelle Berufe begeistern!

Töchtertag: Mädchenförderung ist Grundpfeiler der Wiener Frauenpolitik

"Der 'Wiener Töchtertag' zeigt jungen Frauen Ausbildungswege auf, die bessere Verdienstmöglichkeiten in Branchen mit Zukunft bieten. Außerdem werden Rollenklischees aufgebrochen. Mädchen sollen ihre Interessen und Talente entdecken und selbstbewusst neue Berufswege beschreiten. Für uns ist Mädchenförderung ein Grundpfeiler der Wiener Frauenpolitik. Wir unterstützen junge Frauen dieser Stadt dabei, alles werden zu können, was sie sich wünschen!"

, betont die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Berger-Krotsch zum Töchtertag.

Der Wiener Töchtertag ist eine Initiative von Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und findet heute bereits zum 15. Mal statt. Rund 3.000 Mädchen schnuppern dabei in nicht-traditionelle, zukunftsorientierte Berufe in mehr als 150 Betrieben. Einblicke bekommen sie dabei in Handwerk, Naturwissenschaft, Technik, uvm.

Um jeder Wienerin ein eigenständiges Leben ermöglichen zu können, ist auch Unterstützung und Förderung am Arbeitsmarkt essentiell. Mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) bietet die Stadt speziell auf Jugendliche zugeschnittene Hilfe an. Bei der Kümmer-Nummer gibt es kostenlose telefonische Beratung rund um Lehre und Beruf.

Zwtl.: Geschlechterverhältnis in technischen Bereichen noch immer unausgewogen

Die unausgeglichene Verteilung von Mädchen und Burschen ist bereits in den höheren Schulen bemerkbar. In Schulen mit technischem Schwerpunkt ist diese ungleiche Verteilung sowohl in Lehrpositionen als auch bei dem Verhältnis von Schülerin zu Schüler erkennbar: Rund ein Drittel der SchülerInnen ist weiblich und auch der Anteil der LehrerInnen liegt bei nur 15 Prozent. Im Universitätsbereich sieht es ähnlich aus: Nur 27 Prozent der Studierenden auf der Technischen Universität Wien sind Frauen.

Immer mehr junge Frauen entscheiden sich für einen Beruf abseits der „klassischen“ weiblichen Lehrberufe. Im Jahr 2002 erlernten noch 57,5 Prozent aller Mädchen in Wien einen der „klassischen“ drei Lehrberufe Einzelhandelskauffrau, Friseurin und Bürokauffrau. Seit 2009 liegt der Anteil dieser Berufe unter 50 Prozent.

Die Frauensekretärin hält fest: "Wir müssen Mädchen dabei unterstützen, ihr Potenzial zu erkennen und auszuschöpfen. Damit sie sich nicht für Niedriglohn-Berufe entscheiden und ihre Rolle im Beruf selbst bestimmen können. Der Töchtertag beweist, dass Mädchen in allen Berufen erfolgreich sein können – unabhängig und selbstbestimmt!".

Wiener Töchtertag http://www.toechtertag.at Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds: www.waff.at