Holzbauer, Margreiter, Promberger

SP-Frauen OÖ fragen Passantinnen zum Thema Arbeit

„Frauen brauchen auch starke Bündnispartner wie Rudolf Hundstorfer zur Umsetzung ihrer Ziele“

Das Thema Arbeit stand heute im Mittelpunkt eines Aktionstages der SP Frauen OÖ vor dem Parteihaus in Linz. „Der Druck in der Arbeitswelt steigt, es gibt viel zu tun und wir wollen wissen, welche Themen den Frauen besonders wichtig sind.  Gleichzeitig brauchen wir BündnispartnerInnen, wenn wir für die Frauen etwas verbessern wollen.

Unser Kandidat Rudolf Hundstorfer hat sich in vielen Fragen, wie etwa bei der Einkommenstransparenz oder dem Frauenpensionsalter,  als zuverlässiger Verbündeter für uns Frauen erwiesen“, betont Landesfrauenvorsitzende LAbg. Sabine Promberger. Auf ihn könnten sich die Menschen in unserem Land verlassen, appellierten die SPÖ Frauen an die Passantinnen, am 24. April zur Bundespräsidenten-Wahl zu gehen.

Bei Rudolf Hundstorfer ist die ÖVP auch mit ihren Versuchen, das Frauenpensionsalter  frühzeitig  anzuheben, abgeblitzt. Jetzt ist es fix: Die Vereinbarungen werden eingehalten, das Frauenpensionsalter wird ab 2024 schrittweise   angehoben.  Bis dahin  müssen  weitere Schritte   zur Gleichstellung gesetzt werden.

Die Straßenaktionen der SPÖ-Frauen fanden rund um den 18. April in ganz Österreich statt. Ziel ist es, vor Ort Ideen und Anregungen zu sammeln, die im Frühsommer in Dialogforen diskutiert und dann online nach Wichtigkeit bewertet werden. Die Ergebnisse werden in den Leitantrag der Bundesfrauenkonferenz eingearbeitet und dort beschlossen.

Beiträge können auch an frauen@nullspoe.at geschickt werden.

Druck auf Beschäftigte steigt
Viele Unternehmen ersetzen Arbeitskräfte durch teure Maschinen und Computer. Überstunden werden nicht korrekt ausbezahlt, einige Betriebe wollen sich durch geringfügige Beschäftigung Kosten sparen.  2015 wurden laut Berechnungen der Arbeiterkammer 52 Millionen Überstunden nicht korrekt vergütet.  Das entspricht in etwa 30.000 Vollzeitarbeitsplätzen. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Unternehmen sich an die gesetzlichen Vorgaben halten“, so die Präsidentin des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes, Doris Margreiter. Dauerbrenner ist auch das Thema Teilzeit, weil in OÖ nur mehr knapp jede zweite Frauen Vollzeit beschäftigt ist und dadurch Einbußen bei Gehalt und Pension in Kauf nehmen muss.

Arbeit neu bewerten und gerecht entlohnen
Ein Teil der Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern rührt daher, dass Frauen, die in „typisch“ weiblichen Berufsfeldern tätig sind, schlechter entlohnt werden. Sozial- und Dienstleistungsberufe werden schlechter dotiert als technische Berufe. Hier braucht es endlich eine gerechte Entlohnung, und dazu muss eine gesellschaftspolitische Diskussion zur Neubewertung von Arbeit angestoßen werden.