Frauenpolitik ist Rudolf Hundstorfer ein großes Anliegen. Das hat er oft genug bewiesen.

„Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit“ ist für ihn ein wichtiges Thema. Um die Lohnschere zu schließen, müssen wir schon in der Ausbildung beginnen, ist sein Credo.

Als Arbeits- und Sozialminister unterstützte er zahlreiche Initiativen, um die klassischen Geschlechterrollen in der Berufsausbildung aufzubrechen: Mädchen in technische Berufe, Burschen in Sozialberufe.

Auch bei den Verhandlungen zur Einkommenstransparenz war er für Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek ein wichtiger Verbündeter. Seit 2011 sind Unternehmen verpflichtet, die Gehälter von Frauen und Männern zu vergleichen. Die Einkommensberichte sind ein wichtiges Instrument auf dem Weg zu mehr Lohngerechtigkeit.

Damit Frauen in ihrem Beruf erfolgreich sein können, ist auch eine bessere Arbeitsteilung zu Hause notwendig. Denn noch immer erledigen Frauen zwei Drittel der unbezahlten Arbeit. “Die Botschaft kann nur lauten, Männer geht in Karenz, man braucht keine Angst davor zu haben” appelliert Hundstorfer.

Wichtig für die Frauen in Österreich war auch die Unterstützung in Sachen Pensionen. Mit ihren Versuchen, das Frauenpensionsalter frühzeitig anzuheben, blitzte die ÖVP bei Hundstorfer ab. Nun ist es fix: Die Vereinbarungen werden eingehalten, das Frauenpensionsalter wird ab 2024 schrittweise angehoben. Bis dahin müssen weitere Schritte zur Gleichstellung gesetzt werden.