Frauenministerin Heinisch-Hosek zum Kinderbetreuungsgeldkonto: Qualität vor Tempo!

„Fehlender Kündigungsschutz bei Papamonat ist Zumutung für Väter!“

„Ich möchte einen Papamonat und ein Kinderbetreuungsgeldkonto, die den Namen auch verdienen.

Ein Papamonat ohne Kündigungsschutz und Krankenversicherung kann ich nicht verantworten. Eine Schmalspurvariante in den Ministerrat zu schicken wird es mit mir nicht geben. Die überzogene Hektik ist nicht angebracht und hilft niemandem. Wir müssen ein attraktives Angebot für Familien schaffen“, erklärt Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

Im Vordergrund stehe mehr Gerechtigkeit. Würde diese nicht gewährleistet und der Kündigungsschutz nicht verankert, sei kein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht worden, so die Ministerin. „Während des Papamonats müssen Väter sozialversichert sein! Ich bin nicht gewillt die bestehenden Mängel auf die Rücken der jungen Familien abzuwälzen“, so Heinisch-Hosek.

Die Kinderbetreuungsgeld-Reform soll Familien die Möglichkeit geben, die Zeit nach der Geburt gemeinsam zu verbringen. Dies ist nicht nur für die frühkindliche Bindung zum Vater wichtig, sondern stellt auch einen wertvollen Beitrag für mehr Gleichstellung dar.