Internationaler Frauentag – SPÖ will soziale Sicherheit für Frauen auch in Zukunft gewährleisten

Frauentags-Fahne wird an SPÖ-Bundesgeschäftsstelle gehisst – SPÖ-Frauenkampagne zum Thema Arbeitsmarkt startet pünktlich am 8. März

Anlässlich des bevorstehenden Frauentages am 8. März haben Frauenministerin und SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid, Frauenstadträtin Sandra Frauenberger, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner und die Frauensekretärin der SPÖ Wien Nicole Berger-Krotsch heute, Freitag, an der SPÖ-Bundesgeschäftsstelle die Frauentagsfahne gehisst. Am Frauentag startet die neue Kampagne der SPÖ-Frauen „Frauendialog: Arbeitszeit. Arbeitswert“. „In einem breit angelegten Dialog wollen wir Frauen in ganz Österreich befragen, wie sie sich in Bezug auf die angespannte Arbeitsmarktsituation soziale Sicherungssysteme wünschen würden“, erklärte Heinisch-Hosek.

Immer mehr Beschäftigte fühlen sich von ihrer Arbeit überlastet. Ein Viertel aller Beschäftigten arbeitet mehr als 40 Stunden pro Woche, jede/r Zehnte sogar mehr als 45 Stunden (Arbeitsklima-Index 2015). Darunter leiden die gesundheitliche Verfassung und das körperliche Wohlbefinden. „Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist angespannt. Wir wollen, dass die soziale Sicherheit auch in Zukunft gewährleistet ist“, betonte die Frauenministerin. Laut Statistik Austria liegt die Lohnschere zwischen Frauen und Männern in Österreich immer noch bei 22,4 Prozent. Ein Teil der Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern rührt daher, dass Frauen, die in „typisch“ weiblichen Berufsfeldern tätig sind, schlechter entlohnt werden. „Der Frauentag ist für die gesamte Sozialdemokratie eine Gelegenheit, auf das Recht nach Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt hinzuweisen“, stellte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid fest.

„Der 8. März ist nicht nur ein Tag, an dem wir für Gleichberechtigung kämpfen, sondern auch ein Tag, an dem wir gemeinsam feiern“, so Frauenstadträtin Sandra Frauenberger. Der Internationale Frauentag wird seit über 100 Jahren begangen. Er gilt nicht nur als Anlass, auf noch fehlende Gleichstellung zwischen Frauen und Männer hinzuweisen, sondern auch um bereits erreichte Fortschritte aufzuzeigen.

Mit der neuen Kampagne der SPÖ-Frauen werden bei Straßenaktionen, Veranstaltungen und regionalen Dialogforen Ideen und Forderungen gesammelt und diskutiert. Das Ergebnis des Diskussionsprozesses wird bei der SPÖ-Bundesfrauenkonferenz im Herbst präsentiert und beschlossen. „Mit diesem Dialogprozess haben wir bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Dieses Mal setzen wir noch mehr auf das direkte Gespräch“, sagte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner.

Die neue Kampagne der SPÖ-Wien „Frauen helfen Frauen helfen“ ist bereits im Gange und fokussiert sich auf das ehrenamtliche Engagement von Wienerinnen. „Es sind vor allem Frauen, die sich sozial engagieren und so viel tun für die Gesellschaft. Dies wollen wir damit hervorheben“, erklärte Nicole Berger-Krotsch, Frauensekretärin der SPÖ-Wien.