Heinisch-Hosek: Vergewaltigung wird niemals akzeptiert!

„Ich bin empört und fassungslos, dass jemand ernsthaft eine Legalisierung von Vergewaltigungen von Frauen im privaten Bereich fordert. Das ist nicht nur menschenverachtend, sondern auch ein Verstoß gegen Menschenrechte. Es kann nicht sein, dass wir in Österreich solch ein Vorgehen dulden,“ erklärt Frauenministerin Heinisch-Hosek.

Die Initiative eines Bloggers, der mit der Aussage auffiel, dass Vergewaltigung im Privaten straffrei bleiben sollte und seine Anhänger zu weltweiten Treffen einlud, verstößt eindeutig gegen die Rechtslage in Österreich. Vergewaltigung, egal ob diese im öffentlichen oder privaten Raum stattfindet, wird geahndet und bestraft. Dazu wurde Anfang 2016 die Gesetzlage deutlich verschärft.

„Auch wenn die Treffen nun scheinbar abgesagt wurden, gibt es mir zu denken, dass sich diese Gruppe formiert und derartige Treffen überhaupt organisieren wollten. Aufgrund solcher Äußerungen und Forderungen entsteht ein Rückschritt in der Gesellschaft, den ich nicht dulde. Jetzt sind wir als Gesellschaft gefragt, uns solchen Menschen entgegen zu stellen und ihnen geschlossen mit aller Kraft zu zeigen, dass hier kein Ort für derartige Ansichten ist,“ verdeutlicht Heinisch-Hosek.