Frauenberger zu Papamonat: Partnerschaftliche Aufteilung der Kinderbetreuung

Die Elternzeit ermöglicht auch gleichgeschlechtlichen Paaren die ersten Wochen als neue Familie gemeinsam zu verbringen

„Mit dem Kinderbetreuungsgeldkonto wird die partnerschaftliche Aufteilung der Kinderbetreuungszeiten erleichtert. Damit werden hoffentlich mehr Männer dazu motiviert, in Karenz zu gehen. Denn erst wenn unbezahlte Arbeit, wie Kinderbetreuung von Frauen und Männern zu gleichen Teilen übernommen wird, können wir von einer echten Gleichstellung ausgehen. Männer tragen dieselbe Verantwortung für ihre Familien wie Frauen“, zeigt sich die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger erfreut.

Ein Babymonat in Form der Elternzeit für gleichgeschlechtliche Paare sei ein weiterer Schritt zur Gleichstellung von Regenbogenfamilien, betont Frauenberger: „In jeder neuen Familie ist diese gemeinsame Zeit zu Beginn eine wichtige Phase des Kennenlernens und der Unterstützung. Für die MitarbeiterInnen der Stadt Wien ist ein Babymonat bereits jetzt auch für gleichgeschlechtliche Paare umgesetzt, gut dass es zukünftig auch in der Privatwirtschaft möglich sein wird.“

Abschließend kündigt Frauenberger an: „Ich schließe mich der Forderung der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek an, dass es eine arbeitsrechtliche Absicherung für die Familienzeit braucht. Das werden wir auch in die Stellungnahme der Stadt Wien zum Gesetz aufnehmen.“ (Schluss)grs