Brunner: Papa- bzw. Babymonat auch in der Privatwirtschaft

Langjährige Forderung der SPÖ-Frauen wird umgesetzt – Kinderbetreuungsgeldkonto schafft bessere Vereinbarkeit und bietet Anreize für mehr Partnerschaftlichkeit

„Erstmals wird es einen Papa- bzw. Babymonat auch in der Privatwirtschaft geben“, sagte heute, Dienstag, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. „Das ist eine langjährige Forderung der SPÖ-Frauen. Dank des beharrlichen Einsatzes von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek wird damit ein wichtiger Anreiz für mehr Partnerschaftlichkeit in der Kinderbetreuung von Geburt an geschaffen“, so Brunner. Gleichzeitig wies Brunner auch auf die Notwendigkeit eines arbeitsrechtlichen Schutzes für den Papa- und Babymonat hin. „Ein arbeitsrechtlicher Schutz ist wichtig, damit der Papa- bzw. Babymonat auch gut in Anspruch genommen werden kann. Das wollen wir noch weiter einbringen."

In den ersten Wochen nach der Geburt sollen sich Paare gemeinsam auf die Kinderbetreuung konzentrieren können. Dafür wird es 700 Euro geben. Der Papa- bzw. Babymonat steht auch gleichgeschlechtlichen Paaren zur Verfügung.

„Das Kinderbetreuungsgeldkonto trägt eine starke sozialdemokratische Handschrift“, so Brunner. „Die Partnerschaftlichkeit wird in mehrfacher Hinsicht gefördert. Mit dem Partnerschaftsbonus von 1.000 Euro werden Paare belohnt, die sich die Betreuung zumindest 40:60 teilen“.

Wichtig ist auch, dass für Familien mit niedrigen Einkommen die Beihilfe wie bisher bestehen bleibt und Alleinerziehende in Zukunft drei Zusatzmonate beziehen können statt bisher zwei. „Wir kommen damit unserem Ziel von mehr Gerechtigkeit und einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie deutlich näher“, so Brunner abschließend.