Yildirim: „Unbezahlte Arbeit partnerschaftlich aufteilen!“

Kindergeldreform führt erstmals Papamonat ein – weitere Schritte notwendig

Das neue Kinderbetreuungsgeld-Konto bringt eine Vereinfachung für Familien. „Die SPÖ hat wichtige Punkte hineinverhandelt und setzt damit Impulse für mehr Väterbeteiligung“, freut sich Selma Yildirim, Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Tirol.
„Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für uns ganz wesentlich. Daher muss die unbezahlte Arbeit partnerschaftlich aufgeteilt werden. Familien, die sich die Betreuung mindestens im Verhältnis 60:40 teilen, bekommen einen Bonus von 1000,- Euro. Durchgesetzt haben wir uns auch beim Papamonat, der erstmals eingeführt wird.“
So kann die erste Zeit gemeinsam verbracht werden. Sie ist für viele Väter Anreiz, später auch in Karenz zu gehen.
Alleinerziehende können in Zukunft drei Monate zusätzlich Kinderbetreuungsgeld beziehen.
Für jedes Kind steht nach dem neuen Modell gleich viel Geld zur Verfügung. Wird ein kurzer Bezugszeitraum gewählt, ist der monatlich ausbezahlte Betrag entsprechend höher. „Wir unterstützen eine kurze Bezugsdauer, da dies die Rückkehr in den Beruf erleichtert.“
Wir arbeiten daran, dass die Akzeptanz steigt: „Es ist uns ein Anliegen, dass es in der Gesellschaft und bei den ArbeitgeberInnen ganz normal wird, dass Männer in Karenz gehen und ihren Betreuungspflichten nachkommen. Davon profitieren Frauen und Männer“, so Yildirim.