Nationalrat – Königsberger-Ludwig: Pflege nachhaltig absichern und Qualität erhalten

Pflegefonds weiterhin mit 650 Millionen Euro dotiert – Pflegegeld wird um zwei Prozent angehoben

SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung Ulrike Königsberger-Ludwig begrüßte heute, Mittwoch, die finanzielle Ausgestaltung der Sozialausgaben in der Budgetdebatte im Nationalrat. „Wir müssen die Pflege nachhaltig absichern. Ziel ist es, die gute Qualität der Pflege in Österreich zu erhalten“, so Königsberger-Ludwig. Der Pflegefonds wird hierzu nächstes Jahr weiterhin mit 650 Millionen Euro ausgestattet sein. Zusätzlich wird das Pflegegeld für alle BezieherInnen um zwei Prozent angehoben und es werden 80 Millionen Euro für die 24-Stunden-Betreuung und weitere 12 Millionen Euro für den Unterstützungsfonds für Angehörige bereitgestellt.

Laut Königsberger-Ludwig muss nachhaltige Qualitätssicherung auf mehreren Ebenen passieren: „Wir brauchen auf der einen Seite das Pflegegeld, das ein selbstbestimmtes Leben von Menschen in Pflege garantiert. Wir brauchen aber auch differenzierte Angebote – sowohl im extramuralen als auch im stationären Bereich.“ Zusätzlich brauche man auch die Unterstützung der pflegenden Angehörigen. 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden nämlich zu Hause in ihrem Umfeld gepflegt. Auch eine qualitätsvolle Ausbildung sei wichtig, damit PflegerInnen lange und gesund ihren Beruf ausüben können, so Königsberger-Ludwig.

„Minister Hundstorfer hat in den letzten Jahren Weitblick bewiesen und mit dem Pflegefonds ein Instrument geschaffen, das sicherstellt, dass es österreichweit einen einheitlichen Qualitätsstandard gibt und es für die Pflege keinen Unterschied macht, wo man wohnt.“

Foto: Parlamentsdirektion/SIMONIS