JG-Kucharowits/Weninger: Müssen Frauen helfen, vor Gewalt zu flüchten

Frauen aus Kriegsgebieten brauchen Schutz und Hilfe

„Frauen auf der Flucht brauchen unsere besondere Unterstützung, um aus jeglicher Form der Gewalt ausbrechen und fliehen zu können“, so die Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG) Katharina Kucharowits und die JG-Frauensprecherin Katharina Weninger. Anlässlich der jährlichen stattfindenden internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“, die vom heutigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte läuft, setzt die Junge Generation heuer den Schwerpunkt auf Frauen auf der Flucht.

Österreich hat ein gutes Netz an Gewaltschutzeinrichtungen, das den Frauen Schutz und Sicherheit gibt. Auch die Frauenhelpline 0800 222 555 ist eine wichtige Einrichtung für Betroffene. In der momentanen Situation müssen natürlich auch die speziellen Bedürfnisse von geflohenen Frauen eine zentrale Rolle einnehmen. Rund ein Viertel aller AsylwerberInnen in Österreich sind weiblich. Diese Frauen, die aus Kriegsgebieten kommen, haben einen langen und beschwerlichen Weg hinter sich und sind oft traumatisiert durch ihre Erfahrungen in der Heimat, aber auch durch fürchterliche Erlebnisse auf der Flucht. „Diese Frauen haben Schreckliches erlebt, Vergewaltigung und andere Gewaltübergriffe stehen und standen auf der Tagesordnung“, so Weninger.

„Wir müssen allen Schutz bieten und jegliche Betreuung zur Verfügung stellen, damit alle Frauen die Chance bekommen, ihre schrecklichen Erlebnisse zu überwinden“, stellt Kucharowits klar. „Das bedeutet nicht nur die Bereitstellung psychologischer Betreuung, sondern natürlich auch die klare Einhaltung der Istanbul-Konvention in allen Unterbringungen“, so Kucharowits und Weninger abschließend.
 

Foto: Parlamentsdirektion/SIMONIS