Grossmann zu „16 Tage gegen Gewalt“: Null Toleranz bei Gewalt

Präventionsprogramme forcieren – Gewaltschutzgesetz muss Anwendung finden

Anlässlich der SPÖ-Aktion „16 Tage gegen Gewalt“ betont Elisabeth Grossmann, Abgeordnete zum Nationalrat und Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Steiermark, dass es in unserer Gesellschaft keine Toleranz für Gewalttätige geben darf. Von 25. November bis 10. Dezember wird mit landesweiten Aktionen verstärkt auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht. „Gewalt gegen Frauen und Kinder ist immer noch traurige Realität wie aktuelle Zahlen beweisen. Österreichweit gab es in den letzten Jahren einen Anstieg der Betretungsverbote von 4.764 im Jahr 2004 auf 8.466 im Jahr 2014 aufgrund häuslicher Gewalt. Hier besteht akuter Handlungsbedarf“, betont Grossmann.

„Einerseits müssen Präventionsprogramme forciert werden und das flächendeckend. Zielgruppenarbeit ist bei Erwachsenen wie auch Kindern und Jugendlichen zu intensivieren, um das Bewusstsein zu schärfen und einen Zugang zu gewaltfreier Konfliktlösung zu unterstützen“, betont Grossmann die wichtige Rolle der Präventionsarbeit.

Andererseits geht es für die steirische Frauenvorsitzende um die richtige Anwendung des Gewaltschutzgesetzes und erläutert: „Wenn ein Haftgrund gegeben ist, muss eine Haft zum Schutz der Familie und Gesellschaft auch verhängt werden“, so Grossmann. Es sei wichtig, dass eine Wegweisung nicht als gelinderes Mittel in Relation zur Haft missverstanden werden darf. Grossmann fordert aus diesem Grund von Justizminister Brandstetter erneut eine intensivere Schulung des Personals im Justiz und Sicherheitswesen.
 

Foto: Parlamentsdirketion/SIMONIS