Budget – Becher/Troch/Wurm: Sozialdemokratische Kulturpolitik bedeutet größtmögliche Teilhabe für alle!

Haus der Geschichte wichtig für Geschichtsaufarbeitung – Minister Ostermayer leistet wichtigen frauenpolitischen Beitrag in der Kulturpolitik

Der SPÖ-Abgeordnete Harald Troch unterstützt heute, Mittwoch, im Rahmen der Budgetdebatte im Nationalrat die Pläne von Minister Ostermayer bei der Schaffung eines Hauses der Geschichte. Geschichte habe für die Sozialdemokratie einen hohen Stellenwert in der Kulturpolitik und es gelte, einem möglichst breiten Publikum die Auseinandersetzung mit der Geschichte Österreichs zu ermöglichen. „Geschichte ist immer auch ein Spiegel: Im österreichischen Spiegel sieht man nicht nur wunderschöne Gebäude und kulturelle Leistungen, sondern auch braune Flecken. Man sieht Anbiederung an Diktaturen, man sieht Feigheit und Gesinnungslosigkeit und ein Wegschauen bei Antisemitismus und Hass“, so Troch.

Die SPÖ-Abgeordnete Ruth Becher ging auf die Bedeutung der österreichischen Büchereien ein: „Der Kulturbegriff der SPÖ beinhaltet immer die Partizipation aller Menschen in Österreich. Die Möglichkeit, an Bücher zu gelangen, ist in Österreich außergewöhnlich gut. Es gibt über 1500 Büchereien. Wien sticht hier besonders hervor.“ Das aktuelle Angebot und die bestehenden Möglichkeiten zur Erweiterung zeigen, dass das Kulturbudget auch in Zeiten des Sparens sehr gut sei, betont Becher.

Auf die frauenpolitischen Aspekte von Kulturförderung ging die SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm in ihrem Redebeitrag ein. „Kunst- und Kulturpolitik soll auch immer Sichtbarkeit schaffen. Frauen vor den Vorhang zu bringen, ist ein wichtiges Signal. Frauen müssen die Chance bekommen, ihr Potential zu zeigen und auszuleben. Dafür braucht es finanzielle Mittel. In dieser Hinsicht muss man Kulturminister Ostermayer danken“, unterstrich Wurm.