Grossmann: „Haben Riesenschritt nach vorne gemacht“

Bildungsreform – Umfassendes Paket: Durchbruch bei gemeinsamer Schule, Elementarpädagogik aufgewertet, Schulautonomie gestärkt, einheitliche Verwaltung – Mehr Chancengerechtigkeit für Kinder

SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann begrüßt das heute, Dienstag, von der SPÖ-geführten Regierung vorgelegte Bildungsreform-Paket. „Die Bildungsreform bringt eine enorme Verbesserung der Bildungslandschaft – und sie stellt vor allem das Wichtigste in den Mittelpunkt: nämlich die SchülerInnen und bestmögliche Chancen für sie“, sagte Grossmann. Die Bildungsreform stelle einen „Riesenschritt nach vorne dar, der die Chancen unserer Kinder und unseres Landes entscheidend verbessert“, sagte Grossmann gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Die Bildungsreform umfasse alle Bildungsbereiche und reiche von der Stärkung der Elementarpädagogik und der Schulautonomie, über ein großes Schulautonomiepaket und eine einheitliche Schulverwaltung bis zur gemeinsamen Schule, erklärte Grossmann. In den Verhandlungen sei es Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek gelungen, mit den besseren Argumenten zu überzeugen und eine Reform auf den Weg zu bringen, die „das stärkt, was der SPÖ von Anfang an besonders wichtig war – nämlich mehr Chancengerechtigkeit. Dass die Länder die gemeinsamen Schule jetzt in größerem Umfang umsetzen können, ist ein großer Durchbruch für eine chancengerechte Bildung, bei der es um die Talente unserer Kinder und nicht um die Herkunft und das Einkommen ihrer Eltern geht“, betonte Grossmann.

Mit der neu gestalteten Verwaltung seien nun die Weichen für eine einheitliche, effizientere und schlankere Organisation der Schulverwaltung gestellt, die dafür sorgen wird, „dass das Geld auch direkt in den Klassenzimmern ankommt“, sagte Grossmann. Von entscheidender Bedeutung sei aber auch der Ausbau der Schulautonomie. „Für uns war immer klar, dass die LehrerInnen vor Ort am besten beurteilen können, was ihre SchülerInnen brauchen. Umso erfreulicher ist es daher, dass wir ihnen jetzt die Möglichkeit gegeben haben, über wichtige Fragen des Standortes selbst zu entscheiden“, betonte Grossmann.

Gelungen sei aber u.a. auch die Verbesserung des Übergangs vom Kindergarten zur Volksschule. „Wir haben dafür gesorgt, dass dieser Übergang keine Zäsur ist, sondern durch stärkere Vernetzung sichergestellt, dass unsere Kinder von Anfang an bestmöglich gefördert werden“, betonte Grossmann, die klarstellte, dass die Regierung mit der heute präsentierten Reform die Bedeutung der Bildung als zentrales Zukunftsthema nachdrücklich unterstrichen habe.

Foto: Parlamentsdirektion, Wilke