Kucharowits: Schluss mit der Vermittlung falscher Schönheitsideale

Verbot von Magermodels und Kennzeichnungspflicht für bearbeitete Werbefotos

„Dass rund 7.500 meist weibliche Jugendliche unter Essstörungen leiden, ist eine erschreckende Zahl. Wir müssen dringend gemeinsam gegen ein unrealistisches Frauenbild kämpfen“, sagt SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Katharina Kucharowits anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Familien- und Jugendministerin zu einer Strategie im Kampf gegen Essstörungen. „Gerade in jungen Jahren ist es besonders wichtig, ein positives Gefühl zum eigenen Körper aufzubauen“, sagt Kucharowits. Deshalb müsse vor allem die Modeindustrie „mit dem Vermitteln falscher Schönheitsideale Schluss machen“. Kucharowits verweist in diesem Zusammenhang auf die Initiative von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die sich für ein Verbot von Magermodels und eine Kennzeichnungspflicht für bearbeitete Werbefotos einsetzt.

„Ich freue mich darüber, dass auch die Jugendministerin erkannt hat, wie wichtig dieses Thema ist und ebenfalls Initiativen für ein gesundes Körperbewusstsein setzen möchte“, bekräftigt Kucharowits und hofft, dass nun auch das Jugendministerium die Vorschläge der Frauenministerin unterstützt und die Forderungen ehestmöglich umgesetzt werden.
 

Foto: Parlamentsdirektion/SIMONIS