Arbeitsmarktpaket: Mehr Mittel für Wachstum und Beschäftigung – Informationspflicht für Teilzeitbeschäftigte im Unternehmen

Mehr Chancen am Arbeitsmarkt und mehr Lohngerechtigkeit sind zentrale Themen der SPÖ-Frauen. Im Folgenden möchten wir euch einen kurzen Überblick über das Arbeitsmarktpaket der Bundesregierung geben, das vergangene Woche mit den SozialpartnerInnen beschlossen wurde. Besonders erfreulich: Geplant ist das von den SPÖ-Frauen geforderte Informationsrecht für Teilzeitbeschäftigte. Bereits jede zweite Frau ist in Österreich teilzeitbeschäftigt. Durch das geplante Informationsrecht wird der Umstieg auf Vollzeit erleichtert. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Lohnschere zu schließen.

Einige der geplanten Eckpunkte des Arbeitsmarktpakets der Bundesregierung:

• Informationsrecht für Teilzeitbeschäftigte: Plant ein Unternehmen eine Stelle mit höherem Arbeitszeitausmaß auszuschreiben, so hat es diese Stelle auch seinen Teilzeitbeschäftigten anzubieten, um auch innerhalb des Unternehmens auf Vollzeit oder auf ein höheres Stundenausmaß aufstocken zu können.

• Bonus-Malus-System: Werden die aus dem Regierungsprogramm abgeleiteten Quoten für die Beschäftigung Älterer 2017 nicht erfüllt, greift 2018 das Bonus-Malus-System.

• Mit der Umsetzung des Wohnbaupakets sollen rund 30.000 Wohnungen geschaffen werden. Zugleich bringt das Wohnbaupakets 20.000 neue Arbeitsplätze.

• Um genügend Mittel für die aktive Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung zu haben, werden  im Jahr 2016 zusätzlich 50 Millionen Euro (in Summe 300 Millionen Euro) und ab dem Jahr 2017 dauerhaft 350 Millionen Euro jährlich aktiviert.