Heinisch-Hosek in Israel: Zusammenarbeit mit Yad Vashem verlängert

Neben Bildungsthemen auch Frauenschwerpunkt bei Arbeitsbesuch

Derzeit befindet sich Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek auf Arbeitsbesuch in Israel. Dabei traf sie auf ihren Amtskollegen Naftali Bennett. "Wir haben uns auf eine bilaterale, interministerielle Arbeitsgruppe für einen Schulbuchvergleich verständigt. Dabei soll erkundet werden, wie das Bild Israels in österreichischen Klassen und vice versa vermittelt wird. Während sich die Israelis sehr für das österreichische duale Bildungssystem und berufsbildenden Schulen interessieren, habe ich die israelische Herangehensweise an die Elementarpädagogik und die Inklusion als vorbildlich erlebt", so Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

Tief beeindruckt zeigte sich Heinisch-Hosek bei der Besichtigung der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Dabei wurde die Kooperation zur LehrerInnen-Weiterbildung im Rahmen der Initiative www.erinnern.at verlängert, bei dem österreichische Lehrende in Jerusalem an Weiterbildungsprogrammen teilnehmen können. In den vergangenen 15 Jahren haben dieses Angebot bereits 580 PädagogInnen in Anspruch genommen.

Gelebte Inklusion wurde der Ministerin während des dichten Besuchsprogramms in einer Betreuungseinrichtung für gehörbehinderte Kleinkinder präsentiert. Das MICHA Institut, unter dem Dach der Jerusalem Foundation des früheren Jerusalemer Bürgermeisters Teddy Kollek, bereitet die Kinder auf die Eingliederung in den regulären Kindergarten bzw. in Folge in die Regelschule vor. Ein weiteres Projekt der Stiftung, das Bloomfield Science Museum, durfte sich am Sonntag ebenfalls über eine Visite der Ministerin freuen. "Ich bin begeistert von den vielen Möglichkeiten die den Buben und Mädchen hier Lust an der Technik machen", so die Ministerin.

Den Abschluss der Reise bilden heute Nachmittag ein Arbeitsmittagessen mit der Leiterin der Frauenrechtsorganisation Na’amat, Gallia Wolloch, sowie ein Treffen mit dem Vorsitzenden des Club des Zentralkomitees der Juden aus Österreich in Israel Gideon Eckhaus.

Fotos stehen unter dem Link http://bdb.bmbf.gv.at/BilderSet/356 zum Download zur Verfügung.