VSStÖ: Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Das Wissenschaftsministerium scheint im Fall des grapschenden WU-Professors endlich den Ernst der Lage erkannt zu haben

"Unsere Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt. Das Wissenschaftsministerium scheint den Ernst der Lage im Fall des grapschenden WU-Professors nun endlich erkannt zu haben", kommentiert Katrin Walch, Vorsitzende des Verbands Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) die Ankündigung des BMWFW Anzeige gegen den WU Professor zu erstatten, der jahrelang sexuelle Übergriffe auf Kolleginnen und Studentinnen getätigt hat.

"Zum Schutz von Studentinnen und Mitarbeiterinnen soll dieser Mann an keiner Hochschule mehr Lehren und Forschen dürfen. Auch in vier Jahren nicht, wenn seine Karenzierung endet. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass der Typ in vier Jahren nicht einfach in aller Ruhe weitermachen kann", so Walch.

Der VSStÖ hat im September in einer offiziellen Anfrage an das Wissenschaftsministerium nach den unterlassenen Rechtsmitteln in dem Disziplinarverfahren gefragt. "Wir warten noch immer auf eine Antwort in der Frage, warum das Ergebnis des Disziplinarverfahrens einfach so hingenommen und keine Bescheidbeschwerde eingereicht worden ist. Der Verwaltungsgerichtshof hätte vielleicht anders entschieden und den Professor entlassen", so Walch abschließend.