Heinisch-Hosek/Brunner: Schwarz-Blau ist enormer frauenpolitischer Rückschritt

Rechtsruck in Oberösterreich bedeutet auch Zurückdrängen der Frauen

Mit Empörung reagierten SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner auf die Nachricht, dass die Regierung in Oberösterreich aus einer reinen Männerrunde bestehen wird. "Wieder einmal wird deutlich, dass Schwarz-Blau nicht nur Chaos, Hetze und Unfriede, sondern auch einen enormen Rückschritt in der Frauenpolitik bedeutet", so Heinisch-Hosek. ****

Die Bundesfrauenvorsitzende richtete auch einen Appell an ihre eigene Partei, dafür zu sorgen, dass die Geschlechterquote in Zukunft in allen Gremien eingehalten wird: "Dazu haben wir auch mehrere Beschlüsse, unter anderem auch einen, der die Einführung einer gesetzlichen Regelung zur Steigerung der Repräsentanz von Frauen in politischen Entscheidungsgremien befürwortet."

"Schwarz-Blau vertritt die Interessen von Frauen nicht. Es ist klar, dass Frauenpolitik zu einem Randthema verkommen wird und notwendige frauenpolitische Impulse zurückgedrängt werden", zeigten sich Heinisch-Hosek und Brunner besorgt. "Wir müssen alles dafür tun, damit Schwarz-Blau im Bund keine Chance hat". (Schluss) sc/mp