Wehsely/Frauenberger: Innovation in der Integrationspolitik findet in Wien statt

Stadträtinnen zu Besuch beim "Kompetenzcheck zur beruflichen Integration von anerkannten Flüchtlingen"

"Die Stadt Wien bietet eine breite Palette an Integrationsmaßnahmen an. Dabei ist für eine schnelle Integration eine umfassende Begleitung von Beginn an essentiell. Deshalb freut es mich, dass das BFI im Auftrag des AMS ein neues Angebot geschaffen hat, um Frauen und Männer in ihrer Muttersprache abzuholen und ergänzend zu den Angeboten der Stadt bestmöglich zu unterstützen", so Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger bei dem Besuch im BFI Wien.

In Wien startete das AMS Ende August das Pilotprojekt "Kompetenzcheck zur beruflichen Integration von anerkannten Flüchtlingen". Ziel des Kompetenzchecks ist die rasche Klärung der Qualifikationen und Fähigkeiten von Flüchtlingen. Dadurch soll die Anerkennung bereits erlernter beruflicher Kompetenzen schneller erfolgen bzw. der Schulungsbedarf definiert werden, um eine raschere Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

In Wien führt das BFI Wien, im Auftrag des AMS, für rund 60 Frauen mit arabischer Muttersprache diese "Kompetenzchecks" durch. Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely und Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger konnten sich bei einem Besuch ein Bild davon machen und sind überzeugt: "Innovation in der Integrationspolitik findet in Wien statt."

"In Wien gibt es nicht die eine Maßnahme für alle Flüchtlinge. In Wien gibt es viele verschiedene Angebote, um Flüchtlinge von Anfang an zu unterstützen. Diese Kompetenzchecks dienen als Brückenschlag zwischen dem AMS, dem Arbeitsmarkt und den Asylberechtigten. Ziel ist es, die beruflichen Kompetenzen zu erfassen, über den österreichischen Arbeitsmarkt zu informieren, damit die Integration gelingt und die Unterstützung des AMS Wien noch treffsicherer wird", so Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely.

Zwtl.: Zahlreiche Bildungs- und Integrationsmaßnahmen der Stadt Wien

Neben den Kompetenzchecks des Arbeitsmarktservices, bietet die Stadt Wien unter anderem ein erhöhtes Angebot an Sprachkursen an, stockt die Startbegleitung für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte bei "Interface Wien" auf, hat die Niederlassungsbegleitung "StartWien" (Orientierungsinformation ab sofort auch für Asylsuchende, Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte) weiterentwickelt und konzipiert aktuell ein Jugend College für nicht mehr schulpflichtige Jugendliche. Weiters plant der Fonds Soziales Wien den Zugang zu Deutschkurse bereits in der Grundversorgung zu ermöglichen.

"In Wien setzen wir auf ein breites Angebot für die Integration von Flüchtlingen. Sie sollen sich von Anfang an willkommen in unserer Stadt fühlen. Wir unterstützen sie dabei, möglichst rasch auf eigenen Beinen zu stehen", so die Stadträtinnen abschließend.
 

Foto: Tanja Messner / PID