SPÖ-Brauner: Sozialdemokratie ist Garantin für ein solidarisches, gleichberechtigtes Wien für uns Frauen!

„Wir werden dafür sorgen, dass Strache bleibt was er ist, ein erfolgloser Oppositionspolitiker. Hass und Hetze haben in Wien keinen Platz“

"Hallöchen, ich freue mich auf einen spannenden Dialog", begrüßte die Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen, Vizebürgermeisterin Renate Brauner die Online-Community und startete am Donnerstag in die, von den Wiener SPÖ Frauen organisierte, Chat-Stunde auf www.frauen.spoe.at. Dabei ging es unter anderem um drei Wünsche für die Zukunft der Frauen in Wien, die bevorstehende Gemeinderatswahl sowie um die aktuelle Flüchtlingssituation. Dazu stellte Brauner fest, dass es besonders auch um den Schutz unbegleiteter minderjährigen Mädchen gehe. "Wir haben diese Mädchen aus Traiskirchen rausgeholt und unterstützen sie. Auch das Projekt "connect" der Kinderfreunde macht tolle Arbeit bei der Hilfe für junge Flüchtlinge. Alle, die helfen wollen, können sich auf www.fluechtlinge.wien melden und ihren persönlichen Beitrag leisten. Zivilgesellschaft, Organisationen und die Stadt Wien sind gemeinsam solidarisch – das ist Wien!"

Eine Wohnung, die frau sich leisten kann, auch das war Thema im Chat. Eine Userin berichtete, dass sie für ihre 80 Quadratmeter-Mietwohnung knapp unter 1.000 Euro kalt bezahle. Hierzu betonte die Vizebürgermeisterin, dass die SPÖ im privaten Mietbereich Mietobergrenzen fordere. "Aber das schaffen wir leider nur auf Bundesebene und die ÖVP macht mal wieder nicht mit. Aber wir bleiben dran!" Umso wichtiger sei es, dass sich der soziale Wohnbau in Wien preisdämpfend auf den gesamten Markt auswirke. "Wir haben dafür gesorgt, dass 60 Prozent der WienerInnen im geförderten Wohnbau sicher und günstig leben können. Und jetzt bauen wir zusätzlich neue Gemeindewohnungen".

Hätte Renate Brauner drei Wünsche frei für die Frauen in Wien, dann wären das die Schließung der Einkommensschere, ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben und "die nächste Nobelpreisträgerin für Physik". Dafür brauche es Einkommensgerechtigkeit und die konkrete Förderung von Mädchen in technischen Berufen. Alles Maßnahmen, die in Wien umgesetzt werden. Mit Frauenförderplänen, Quoten in stadt- und stadtnahen Unternehmen und durch die Vereinbarkeit durch den Gratiskindergarten werde die Gleichberechtigung vorangetrieben.

Überhaupt gehe es um die Überwindung von Rollenzuschreibungen: "Das ist sehr zäh, da liegt noch viel Arbeit, gerade auch mit Geschlechterrollen in der Werbung, vor uns." Userin Clara würde sich mehr männliche Betreuer im Kindergarten wünschen. Das sieht auch Renate Brauner so: "Mehr Männer als Kindergartenpädagogen und in anderen Sozialberufen find ich auch ganz wichtig, es ist die andere Seite des geschlechtsspezifischen Arbeitsmarktes. Dazu gibt‘s Förderinitiativen, beginnend bei der gendersensiblen Pädagogik im Kindergarten."

Zwtl.: Sozialdemokratie ist Garantin für ein solidarisches, gleichberechtigtes Wien für uns Frauen

Bezugnehmend auf die bevorstehende Gemeinderatswahl am 11. Oktober gehe es darum, "zu rennen", unzählige Gespräche zu führen und vor allem die WienerInnen zu animieren, wählen zu gehen: "Geht‘s am 11. Oktober bitte alle zur Wahl, Wien darf nicht den Hetzern überlassen werden!"

Klar sei auch warum gerade die Wienerinnen die Sozialdemokratie wählen sollten: "Weil wir in Wort und Tat für die Gleichstellung arbeiten, in Wien mit dem Gratiskindergarten, mit Frauenförderprogrammen, mit Frauengesundheitsplattformen oder der geschlechterspezifischen Planung und Stadtgestaltung", so Brauner im Chat. Zudem seien die SPÖ Frauen das stärkste Netzwerk für und mit Frauen. "Deklarierte und konkrete Frauenpolitik findest du nur in der SPÖ! Die Sozialdemokratie ist Garantin für ein solidarisches, gleichberechtigtes Wien für uns Frauen!", stellte Brauner fest. In Richtung Strache hielt sie fest: "Wir werden dafür sorgen, dass er bleibt was er ist, ein erfolgloser Oppositionspolitiker. Hass und Hetze haben in Wien keinen Platz!"
 

David Bohmann