SPÖ Frauen OÖ: Einsatz für gerechte Frauenpolitik in Oberösterreich

„Finden Sie es gerecht, dass Frauen in Oberösterreich um fast ein Drittel weniger verdienen als Männer und dass es am Land viel zu wenig Kinderbetreuungsplätze für Unter-Dreijährige gibt, was Frauen die Berufstätigkeit erschwert?“, fragten die SP Frauen OÖ heute bei einer Aktion an der Landstraße in Linz PassantInnen. Die 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer und Vizebürgermeisterin Karin Hörzing, wurden dabei von der Bundesfrauenvorsitzenden Gabriele Heinisch-Hosek unterstützt.
 
Ungerecht ist auch die Kürzung der Wohnbeihilfe für Alleinerzieherinnen durch die FPÖ. Kürzungen auf Kosten von Kindern sind besonders unsozial, empören sich die SPÖ Frauen und machten mit der Aktion darauf aufmerksam, dass eine gerechte Frauenpolitik wählbar ist – mit einer Stimme für die SPÖ bei den Wahlen am 27. September.
 
„Wir stehen für gleiche Löhne für gleichwertige Arbeit und setzen alles daran, die Einkommensschere in OÖ zu schließen! Ein besonderes Anliegen für die nächste Landtagsperiode ist uns auch die Rücknahme der Kürzungen der Wohnbeihilfe durch die FPÖ – wir bleiben dran“, so Weichsler-Hauer. „Wie man am Beispiel Linz sieht, funktioniert die Kinderbetreuung in den sozialdemokratisch geführten Statutarstädten bestens, ebenso in vielen Gemeinden mit SP-BürgermeisterInnen. Im ländlichen Bereich geht uns der Ausbau der Einrichtungen viel zu schleppend, das muss sich in den nächsten sechs Jahren schleunigst ändern!“, ist Hörzing überzeugt. Bundesfrauenvorsitzende Heinisch-Hosek ergänzt: „In den letzten Jahren konnte etwa mit den Einkommensberichten oder ganz aktuell mit der Steuerreform viel für die Frauen in Österreich erreicht werden. Aber es gibt noch viel zu tun. Eines ist aber sicher: mit der SPÖ wird es keine vorzeitige Erhöhung des Frauenpensionsalters geben!“