Brunner: Aktionsplan Frauengesundheit ist ein wichtiger Beitrag zur Selbstbestimmung

Gendermedizin nimmt Rücksicht auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen

"Der Aktionsplan für Frauengesundheit, der von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser unter Einbindung von zahlreichen Fachorganisationen, Betroffenen und ExpertInnen entwickelt wird, ist ein wichtiger Beitrag zur Selbstbestimmung von Frauen", sagte heute, Montag, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Frauen und Männer haben unterschiedliche Gesundheitsrisiken und Krankheitsbilder. Daher müssen die genderspezifischen Aspekte in der Gesundheitsförderung, Prävention und Krankenversorgung berücksichtigt werden. Mit einer genderspezifischen Medizin können Symptome besser erkannt und behandelt werden", so Brunner. ****

Das Thema Frauengesundheit steht auch im Mittelpunkt der Sommeraktion der SPÖ-Frauen "Mein Körper – Selbst.Bestimmt". Gesucht wird dabei das Gespräch zu Frauen in ganz Österreich. Im Mittelpunkt stehen Themen wie ein gesundes Schönheitsideal und der Schutz der sexuellen Integrität. "Frauen nehmen ihre Gesundheit sehr ernst", betonte die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin.

Brunner wies auf die Möglichkeit zur Mitgestaltung des Aktionsplanes für Frauengesundheit hin. Bis 13. Oktober 2015 können unter www.goeg.at die von den Arbeitsgruppen erarbeiteten Beiträge kommentiert werden. "Ich bin überzeugt, dass mit der Entwicklung des Aktionsplanes für Frauengesundheit ein wichtiger Grundstein für eine moderne Gendermedizin und Gesundheitsförderung in Österreich gelegt wird", so Brunner abschließend.