JG-Kucharowits: SchülerInnen müssen bei Bildungsreform im Vordergrund stehen

Allen Kindern und Jugendlichen die gleichen Chancen und Rechte

Die SPÖ-Mitgliederbefragung zeigt einmal mehr, dass eine Bildungsreform dringend notwendig ist. "Chancengerechtigkeit muss bei einer Reform des Schulsystems oberste Priorität haben. Alle Kinder und Jugendliche haben das Recht auf gleiche Chancen. Der Ausbau von Ganztagsschulen mit verschränktem Unterricht und die gemeinsame Schule sind dafür wichtige Schritte – spalten wir nicht schon 10-Jährige!", so Katharina Kucharowits, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ und SP-Kinder- und Jugendsprecherin.

"Bei einer Reform müssen die Schülerinnen und Schüler im Vordergrund stehen und keine Machtverteilungsfragen. Die Schule der Zukunft muss mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam gestaltet werden und nicht an ihnen vorbei", so Kucharowits weiter. "Noch immer zeigt sich in unzähligen Statistiken, dass Kinder, deren Eltern keine akademische Laufbahn eingeschlagen haben, schlechtere Chancen im Bildungssystem haben. Das ist für uns inakzeptabel. Denn Bildung darf nicht vom Geldbörsel der Eltern abhängig sein", fordert Kucharowits. Und abschließend: "Von der Kinderkrippe bis zur Uni: Bildung muss für alle kostenlos zugänglich sein."
 

Foto: Parlamentsdirektion/SIMONIS