Posch-Gruska: Frauenpensionsalter darf nicht angehoben werden

Posch-Gruska: Frauenpensionsalter darf nicht angehoben werden
Ältere ArbeitnehmerInnen müssen durch gesunde Arbeitsbedingungen im Arbeitsmarkt gehalten werden – Sozialbetrug muss aufgedeckt werden

Die SPÖ-Bundesratsabgeordnete Inge Posch-Gruska hat heute, Donnerstag, den Schutz des Frauenpensionsalters unterstrichen. Man müsse zuerst die Altersarbeitslosigkeit bekämpfen bevor man das Pensionsalter anhebe, betont Posch-Gruska. ****

Eine Arbeitszeitverkürzung wäre eine Möglichkeit um die Probleme welche mit einer Altersarbeitslosigkeit einherziehen, auf sozialer als auch auf finanzieller Ebene, einzudämmen. "Eine Arbeitszeitverkürzung wäre auch eine Lösung dafür, dass immer mehr Menschen weniger Menschen immer mehr Arbeit erledigen müssen", bekräftigt die Abgeordnete. Viele ältere ArbeitnehmerInnen, welche meist unverschuldet den Job verlieren würden sich nicht mehr wertvoll oder als einen Teil der Gesellschaft sehen.

Die Wertschöpfungsabgabe als auch ein Bonus-Malus System wären Möglichkeiten um ältere ArbeitnehmerInnen im Job zu behalten. "Es müssen Lernmöglichkeiten angeboten werden und die Arbeit muss gesund gestaltet werden um nachhaltige Arbeitsmarktpolitik zu betreiben", erläutert Posch-Gruska.

"Sozialbetrug müsse eingedämpft und verfolgt werden, dies stehe außer Frage, aber man darf dadurch nicht ein ganzes Sozialsystem schlechtreden", betont Posch-Gruska. Der Ausgrenzung der älteren ArbeitnehmerInnen durch Aussagen wie "die Alten werden nicht mehr gebraucht" oder "die Alten sind zu teuer" müsse endlich Einhalt geboten werden. Ein fairer Arbeitsmarkt und ein gerechtes Sozialsystem beinhalte auch die Förderung der älteren ArbeitnehmerInnen.