SPÖ-Wurm ad Frauenpensionsalter: Frauen am Arbeitsmarkt fördern und nicht in Altersarmut schicken

OECD-Bericht empfiehlt Intensivierung der Gleichstellungsmaßnahmen und keine vorzeitige Anhebung der Frauenpensionen

Als "alter Wein in neuen Schläuchen" bezeichnet SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm den Versuch der ÖVP, den OECD-Bericht zum Anlass zu nehmen, um einmal mehr über die vorzeitige Anhebung des Frauenpensionsalters zu diskutieren. " Es ist beschlossen, dass alle Frauen ab dem Jahr 2033 bis zum 65. Lebensjahr arbeiten werden. Davor brauche es aber große Anstrengungen im Bereich der Gleichstellung, nämlich mehr Betreuungsplätze für Kinder, Anreize für Väterkarenz und einen leichteren Übergang von Teilzeit- in Vollzeitbeschäftigung ohne Hürden. Genau das wird auch von der OECD empfohlen", so die SPÖ-Frauensprecherin gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Erst wenn diese Voraussetzungen geschaffen sind, kann man guten Gewissens eine Anhebung des Antrittsalters für Frauen durchführen. "Hier sind wir den Frauen im Wort. Solange Frauen um ein Viertel weniger als ihre männlichen Kollegen verdienen, häufig aus der Arbeitslosigkeit und Krankheit in Pension gehen und nur ein Bruchteil von führenden Position in Frauenhand ist, bedeutet eine vorzeitige Anhebung des Pensionsalters eine klare Verschlechterung für die Situation der Frauen", argumentiert Wurm.