Brunner zur ÖVP: Frauenpensionsalter wird nicht vorzeitig angehoben!

Gebetsmühlenartiges Wiederholen von falschen Forderungen machen diese nicht richtiger

"Gebetsmühlenartiges Wiederholen von falschen ÖVP-Forderungen zum Frauenpensionsalter machen diese nicht richtiger", sagte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner in Richtung ÖVP. "Gerade den gestern veröffentlichen OECD-Bericht zu Gendergerechtigkeit heranzuziehen, um eine Erhöhung des Frauenpensionsalters zu fordern, ist eine Chuzpe sondergleichen", so Brunner weiter. Denn es sei gerade die Wirtschaftsseite, die alle Maßnahmen verhindere, damit wir zu der im Bericht geforderten Verringerung der Lohnschere und eine Verbesserung der Arbeitszeitverteilung zwischen Männern und Frauen kommen.

"Der Bericht anerkennt, dass das Frauenpensionsalter ab 2024 schrittweise angehoben wird und ermahnt eine Intensivierung der Vorbereitungen auf diesen Schritt, damit wir zu einer besseren Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt kommen. Die schrittweise Anhebung des Frauenpensionsalters ist verfassungsrechtlich verankert und muss eingehalten werden. Dafür stehen wir SPÖ-Frauen. Es wird höchste Zeit, dass auch die ÖVP dies akzeptiert", so Andrea Brunner zum Schluss.