Grossmann – PädagogInnenbildung Neu bringt wichtigen Qualitätsschub für Österreichs Bildungssystem

„Gemeinsame LehrerInnenausbildung auf gutem Weg“ – Ausschuss diskutiert Qualitätssicherungs-Bericht

Die PädagogInnenbildung Neu, ein zentrales Projekt der Bildungsreform, ist "auf gutem Weg", betont SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann. Um die Umsetzung der gemeinsamen LehrerInnausbildung zu begleiten, wurde ein Qualitätssicherungsrat eingerichtet, dessen erster Bericht heute auf der Tagesordnung des Unterrichtsausschusses steht. "Der Bericht zeigt die großen Fortschritte, die bei der Umsetzung bereits erreicht wurden, weist auf notwendigen Verbesserungsbedarf hin und spricht konkrete Empfehlungen aus", so Grossmann. Im Grunde gilt es, die Stärken der beteiligten Institutionen – Unis einerseits und Pädagogische Hochschulen andererseits – zu nützen, auch um bestehende Defizite zu beseitigen.

Aktuell arbeiten in vier Verbundregionen in Österreich Pädagogische Hochschulen und Universitäten an der Einrichtung gemeinsamer Lehramtsstudien und der Gestaltung neuer Curricula. Der Bericht des Qualitätssicherungsrats zur Umsetzung sieht bei den Unis noch in Bezug auf die Anbindung an das Berufsfeld Schule und die personelle Ausstattung Verbesserungsbedarf. Bei den Pädaogogischen Hochschulen geht es u.a. darum, diese stärker auch als wissenschaftliche Zentren für Pädagogik zu etablieren und auch das notwendige wissenschaftliche Personal bereitzustellen. "Hier braucht es Programme zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses", so Grossmann.

Im heutigen Ausschuss steht außerdem eine Novelle zum Bildungsdokumentationsgesetz auf der Tagesordnung. Auch hier geht es um die gemeinsame LehrerInnenausbildung. Spätestens ab dem Wintersemester 2016/2017 starten zwischen PH und Universitäten gemeinsam eingerichtete Studien für den Bereich Sekundarstufe (Allgemeinbildung). Dafür werden nun auch die technischen Voraussetzungen geschaffen: "Um einen reibungslosen Ablauf der gemeinsam eingerichteten Studien zu ermöglichen, wird ein gemeinsamer Datenverbund zwischen Pädagogischen Hochschulen und Universitäten eingerichtet", erläutert Grossmann. Die gemeinsamen Studierenden sollen mit möglichst geringem Verwaltungsaufwand administriert werden können, u.a. zur einheitlichen Vergabe der Matrikelnummer oder der Zulassungen.

 

Foto: Parlamentsdirektion/SIMONIS