AKS ad Bundeselternverband: Willkommen im 19. Jahrhundert!

Geschlechtergerechte Sprache schafft Bewusstsein und muss schon in der Schule gelebt werden

Mit Empörung reagiert die Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) auf die neue Initiative des Bundeselternverbands gegen geschlechtergerechte Sprache in Schulbüchern. "Gleichberechtigung in Sprache und Gesellschaft sollte eigentlich gar nicht erst zur Diskussion stehen. Was der Bundeselternverband hier glaubt aufgedeckt zu haben, ist in Wahrheit seine eigene rückständige Einstellung", reagiert Christina Götschhofer, Bundesvorsitzende der AKS, auf die mehr als fragwürdige Initiative des BEV.

Für den Bundeselternverband scheinen fadenscheinige Argumente wichtiger zu sein, als eine gute Bildung der Schüler_innen. "Bewusste Sprache und gleichgeschlechtliche Formulierungen sind ein wichtiger erster Schritt, um Rollenbilder aufzubrechen und eine gesellschaftliche Gleichstellung zu unterstützen. Selbstverständlich muss schon in der Schule ein bewusster Umgang mit Geschlechterrollen gefördert werden. Gelebte Gleichstellung ist wichtig und notwendig, egal ob in der Schule oder anderswo!", unterstreicht Janina Hellwagner, Bundesfrauensprecherin der AKS.

"Vom Team Stronach kommen solche Peinlichkeiten bereits alltäglich, der Bundeselternverband sollte sich jedoch ernsthafte Gedanken über seine eigenen Positionen machen", so Götschhofer abschließend.
 

Foto: SPÖ OÖ