Heinisch-Hosek am Weltelterntag: Ganztägige Schulformen bringen mehr Chancen für Kinder und Eltern

Bundesregierung investiert bis 2018/19 800 Mio. in den Ausbau ganztägiger Schulformen

Die Bundesregierung investiert bis 2018/19 insgesamt 800 Millionen Euro in den Ausbau der ganztägigen Schulformen, bis dahin soll für jedes dritte Kind ein Platz zur Verfügung stehen. "Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nicht nur für vollerwerbstätige Eltern eine große Herausforderung. Der Ausbau ganztägiger Schulen, vor allem in der verschränkten Form, sichert ein qualitätsvolles Bildungs- und Betreuungsangebot, das es Kindern ermöglicht, ihr Potenzial voll auszuschöpfen und Eltern mehr Lebensqualität bietet", so Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek am Weltelterntag.

Eine aktuelle Studie der Arbeiterkammer weist einmal mehr auf die Vorteile der verschränkten ganztägigen Schule hin. So gaben an verschränkten Ganztagsschulen signifikant weniger Eltern an, täglich mit ihren Kindern zu lernen bzw. für Nachhilfe zu bezahlen. "Auch für Eltern bedeutet mehr Schule mehr Chancen – sie wissen, dass ihre Kinder gut betreut sind und bei Fragen unterstützt werden. Dann bleibt zu Hause Zeit für gemeinsame Unternehmungen", so Heinisch-Hosek.

Das von der Regierung kürzlich beschlossene Paket für mehr Bewegung und Qualität ist Teil der Offensivmaßnahmen mit denen das bestehende Angebot für Kinder und Eltern noch weiter verbessert wird. Neben der täglichen Bewegungseinheit, werden Aufgaben und Ziele der Lernzeit sowie die Gestaltung der Freizeit als Teil der Lehrpläne präzisiert und verankert. Die Schulaufsicht stellt eine laufende Qualitätskontrolle sicher. "Ziel ist es, den Kindern in der Schule die bestmögliche Lernumgebung und Betreuung zu schaffen", so die Ministerin abschließend.