Ministerin Heinisch-Hosek besucht „BBB – Beruf Baby Bildung“-Messe

Messe informiert über Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Arbeiterkammer Wien lädt in ihre Räume Wiener Servicestellen, um über Möglichkeiten der Kinderbetreuung und arbeits- und sozialrechtliche Fragen zu informieren. "Die Themen Beruf, Bildung, Baby zu verbinden und zu informieren ist ein enorm wichtiges Service der AK und ich begrüße diese Initiative", so Bildungs- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek nach ihrem gemeinsamen Rundgang heute Vormittag mit AK-Präsident Rudi Kaske bei der diesjährigen Informationsmesse.

Nicht zuletzt für Frauen ist es ein hilfreiches Angebot, um über die unterschiedlichen Modelle der Kinderbetreuung und Vereinbarkeit von Betreuungspflichten und Beruf zu informieren. "Mütter profitieren in höchstem Maße davon, wenn ihnen ein rascher Wiedereinstieg in das Berufsleben ermöglicht wird. Um die Rückkehr in den Job zu erleichtern, ist ein gutes Informationsangebot das Um und Auf", so die Ministerin.

"Ich setze darauf, dass auch das Kinderbetreuungsgeld-Konto, das ich derzeit mit der Familienministerin verhandle, ein weiterer Schritt Richtung bessere Vereinbarkeit wird", kündigt die Ministerin an. Zudem muss der Ausbau der Kinderbetreuung weiter forciert werden, um auch die Nachfrage abdecken zu können. "Der Kindergarten ist die erste, ganz zentrale Bildungseinrichtung und ich setze mich dafür ein, dass der Zugang gewährleistet wird. Daher halte ich den Ausbau des Gratis-Kindergartenjahres auf ein weiteres, zweites kostenloses Jahr für essentiell", unterstreicht die Ministerin.

In Fragen der Kinderbetreuung und Karenzregelungen sieht die Ministerin auch die Privatwirtschaft in der Verantwortung. Im Bundesdienst gibt es den Rechtsanspruch auf Freistellung während des Mutterschutzes für Väter bereits seit 2011 und seit diesem Jahr auch für gleichgeschlechtliche Paare. "Zukünftig soll der Papa-Monat bezahlt für alle Väter möglich sein. So kann die gemeinsame Verantwortung für das Kind von Anfang an gestärkt werden", schließt Bundesministerin Heinisch-Hosek.
 

Foto: Astrid Knie