Brunner zu Marin: Schrittweise Anhebung des Frauenpensionsalters ist ab 2024 vorgesehen

Vereinbarungen müssen eingehalten werden

"Die schrittweise Anhebung des Frauenpensionsalters ist ab 2024 vorgesehen. Dazu gibt es eine verfassungsrechtliche Vereinbarung. Diese soll auch eingehalten werden", so SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner in Reaktion auf Aussagen von Sozialwissenschafter Bernd Marin.

"Angesichts der angespannten Situation am Arbeitsmarkt auf eine vorzeitige Anhebung zu bestehen, ist verantwortungslos", betont Brunner. Wichtig sind arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, die die Chancen von älteren ArbeitnehmerInnen verbessern wie beispielsweise ein Bonus-Malus System, für das sich Sozialminister Rudolf Hundstorfer stark macht.

"Gleichzeitig muss die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern am Arbeitsmarkt zügig vorangetrieben werden. Das erreichen wir durch eine Reihe von Maßnahmen wie etwa die Weiterentwicklung der Einkommensberichte, verpflichtende Gehaltsangaben in Stelleninseraten, die gezielte Frauenförderung in Unternehmen und die Ausbauoffensive bei der Kinderbetreuung. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss durch flächendeckende ganztägige Kinderbetreuung gegeben sein", macht Brunner klar.

"Frauen können sich auf die SPÖ verlassen, dass getroffene Vereinbarungen auch eingehalten werden", so Brunner abschließend.